05. September 2021 / 13:12 Uhr

Schalke-Sportvorstand Peter Knäbel zieht Transfer-Bilanz: "Sehr zufrieden und glücklich"

Schalke-Sportvorstand Peter Knäbel zieht Transfer-Bilanz: "Sehr zufrieden und glücklich"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Schalke-Sportvorstand Peter Knäbel zeigte sich mit den Transferaktivitäten im Sommer sehr zufrieden. 
Schalke-Sportvorstand Peter Knäbel zeigte sich mit den Transferaktivitäten im Sommer sehr zufrieden.  © IMAGO/RHR-Foto
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Der FC Schalke 04 steht nicht zuletzt seit dem Bundesliga-Abstieg vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen. Mit den Bewegungen auf dem Transfermarkt zeigt sich Sportvorstand Peter Knäbel aber weitestgehend zufrieden und verweist auf einen notwendigen Entwicklungsprozess.

 Der finanziell angeschlagene FC Schalke 04 hat seinen Kader in der abgelaufenen Transferphase enorm umgebaut. 30 Spieler haben den Revierklub in diesem Sommer verlassen. Nach insgesamt 45 Kaderbewegungen scheinen die Personalplanungen nun vorerst abgeschlossen. Sportvorstand Peter Knäbel zieht ein positives Fazit aus den anspruchsvollen vergangenen Monaten. "Wir waren sehr zufrieden und glücklich mit der Transferperiode", erklärte der 54-Jährige am Sonntag bei Bild live. Den Kader sehe er gerade mit Blick auf die Zukunft "sehr gut" aufgestellt. "Wir haben Spieler, die uns auch langfristig weiterbringen können. Das muss aber erst einmal zusammenwachsen", so Knäbel weiter.

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Zuletzt hatte Amine Harit den Verein in Richtung des französischen Erstligisten Olympique Marseille verlassen. Laut Knäbel ein Transfer mit "existenzieller" Wichtigkeit: "Der Harit-Transfer war von großer Bedeutung für uns, aufgrund des hohen Gehalts", erklärte der S04-Sportvorstand. Dass der Offensivspieler die Gelsenkirchener genauso wie Ozan Kabak (Norwich City) zunächst auf Leihbasis verlassen hat, bezeichnete Knäbel indes als nicht optimal. "Die Leihen waren nicht unsere Wunschlösung, aber am Ende sind wir dennoch zufrieden, die beiden von der Payroll zu haben", erklärte der 54-Jährige, der vor allem die finanzielle Lage des Klubs im Blick hat. "Das Wichtigste war, die Liquidität zu erreichen. Das haben wir getan."

Bis zum 15. September muss der Klub nachweisen, dass er den von der Deutschen Fußball Liga gestellten Lizenzierungsauflagen gerecht wird. "Weiterhin gilt unsere Aussage, die wir in den vergangenen Monaten mehrfach getätigt haben: Wir werden die Auflagen erfüllen“, hatte Christina Rühl-Hamers, Vorständin Finanzen, Personal und Recht, zuletzt gesagt. "Wir sind sehr sehr sicher, dass wir diese 6-Punkte-Abzug verhindern können", gab sich nun auch Knäbel optimistisch.