02. März 2019 / 19:46 Uhr

Schalke-Trainer Tedesco erhält Mini-Gnadenfrist von Tönnies - Entlassung am Dienstag?

Schalke-Trainer Tedesco erhält Mini-Gnadenfrist von Tönnies - Entlassung am Dienstag?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Steht bei Schalke 04 vor dem Aus: Trainer Domenico Tedesco
Steht bei Schalke 04 vor dem Aus: Trainer Domenico Tedesco © dpa
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Schalke 04 wird in der Trainerfrage keine schnelle Entscheidung treffen. Klubchef Clemens Tönnies verwies auf den kommenden Dienstag - dann werde sich der neue Sportchef Jochen Schneider zu Domenico Tedesco äußern.

Domenico Tedesco bleibt Trainer von Schalke 04 - zumindest bis zum kommenden Dienstag. Klubchef Clemens Tönnies gewährte dem arg in die Kritik geratenen Coach nach dem 0:4-Debakel am Samstag gegen Fortuna Düsseldorf eine Mini-Gnadenfrist. Hintergrund: Am Dienstag tritt Jochen Schneider die Nachfolge von Christian Heidel als Sportvorstand an. Beginnt die Amtszeit des 48-Jährigen mit einer Trainer-Entlassung? Tönnies: "Der neue Sportvorstand wird sich am Dienstag vorstellen und sich zur Lage äußern. Ich werde jetzt nicht Trainer aus- oder einstellen."

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Worte, die nicht gerade nach einem klaren Bekenntnis zu Tedesco klingen. Für Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus kann Schalke nur eine Entscheidung treffen. "Er hat die Mannschaft verloren", meinte der Sky-Experte: "Für mich war es das letzte Spiel von Domenico Tedesco." Matthäus sieht den Klub nach der vierten Niederlage in den vergangenen fünf Pflichtspielen "mitten im Abstiegskampf".

Schalke-Vorsprung auf Abstiegsränge schrumpft

Beim Blick auf die Bundesliga-Tabelle wirkt die Situation zumindest den nackten Zahlen nach nicht ganz so dramatisch. Immerhin sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf den Relegationsrang. Allerdings wird dieses Polster unabhängig vom Ausgang des Abstiegsgipfels zwischen dem VfB Stuttgart und Hannover 96 am Sonntag weiter schrumpfen. Tedesco selbst schloss einen Rücktritt am Samstag aus.

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"Ich bin keiner, der sich verpisst. Ehrlich nicht. Wir müssen da rauskommen", sagte er bei Sky und gab sich kämpferisch: "Wir müssen weiter arbeiten. Ich glaube an meine Arbeit. Wir haben die richtigen Spieler." Neben diesen Durchhalteparolen musste aber auch er gestehen, dass der Auftritt seiner Mannschaft gegen den Aufsteiger "mutlos" war. Ein Zustand, den auch der Trainer selbst verantworten muss. Schließlich hatte er noch vor der Partie erklärt: "Ich muss motivieren, pushen, aufbauen." Am Samstag gelang ihm dies zum wiederholten Mal nicht. Schneider hatte die Partie von der Tribüne aus verfolgt.

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