30. Mai 2020 / 19:50 Uhr

Schalke-Trainer Wagner steht trotz Pleiten-Serie zu Defensiv-Taktik - Ärger über "wahnsinnigen" Fehler

Schalke-Trainer Wagner steht trotz Pleiten-Serie zu Defensiv-Taktik - Ärger über "wahnsinnigen" Fehler

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
David Wagner steht bei Schalke zunehmend in der Kritik.
David Wagner steht bei Schalke zunehmend in der Kritik. © imago images/Pool
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Die Defensiv-Taktik von David Wagner sorgte zuletzt für viel Kritik. Der Schalke-Trainer verteidigte nach dem 0:1 gegen Werder Bremen nun wiederholt sein System. Ein individueller Fehler regte Wagner auf.

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Trotz des elften Spiels in Folge ohne Sieg und der bitteren 0:1-Niederlage gegen den Tabellenvorletzten Werder Bremen steht David Wagner zu seiner Defensivtaktik. Das erklärte der Trainer des FC Schalke 04 auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. "Wenn die Mannschaft sich nicht sicher fühlt und nicht das Selbstvertrauen hat, ist es erst mal wichtig, ihr defensive Stabilität zu geben", sagte der frühere Huddersfield-Trainer, dessen Spieler vor allem im ersten Durchgang extrem defensiv aufgetreten waren.

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Aus einer Stabilität heraus könne man "dann wieder attackieren", betonte Wagner. Sein Plan ging aber nicht auf: nach 32 Minuten vertändelte Abwehrspieler Jean-Clair Todibo den Ball leichtfertig an der Mittellinie. Die Folge war ein Konter und das 1:0 durch Leonardo Bittencourt. Nach Wiederanpfiff trat Schalke deutlich angriffslustiger auf, kam aber zu keinen klaren Chancen und verlor am Ende das Duell der Krisen-Klubs.

"Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Eine mit einem eher defensiven Ansatz, um wieder Stabilität zu bekommen", sagte Wagner. "Um dann mehr dahin zurückzukommen, was wir eigentlich spielen wollen. Aber am Ende steht wieder eine Niederlage, am Ende steht wieder ein wahnsinniger individueller Fehler. Deshalb haben wir wieder verloren, auch wenn wir nicht viele Torchancen zugelassen haben."

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Wagner: Schubert nach Torwart-Wechsel "nicht überrascht"

Ein Lob verdiente sich Alexander Nübel, der für den zuletzt schwachen Markus Schubert ins Schalker Tor rückte und einen souveränen Eindruck machte. Beim Gegentor war er chancenlos. "Ich denke, Alex hat ein gutes Spiel gemacht und der Mannschaft Ruhe und Stabilität gegeben", sagte Wagner. "Schubi hat es sehr klar und gefasst aufgenommen. Ich würde sogar sagen, er war nicht überrascht."