03. Juli 2020 / 16:58 Uhr

Schaumburger Teams profitieren von Aufstockung

Schaumburger Teams profitieren von Aufstockung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Nico Körtner steigt mit den A-Junioren der JSG Samtg. Niederwöhren/Enzen in die Landesliga auf.
Der neue Coach Nico Körtner spielt mit den A-Junioren der JSG Samtg. Niedernwöhren/Enzen in der Landesliga. © Privat
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Der Schaumburger Jugendfußball geht gestärkt in die neue Saison, zumindest was die Präsenz in den höheren Spielklassen des Bezirks angeht. So steigen die A- und die C-Junioren der JSG Samtg. Niedernwöhren/Enzen in die Landesliga auf.

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Den Sprung in die höchste Spielklasse des Bezirks verkündete Manfred Schütte aus dem Jugendspielausschuss des Bezirks. „Wir haben uns gefreut“, sagt Enzens Jugendleiter Frank Altewolf. Hintergrund der zusätzlichen Aufsteiger soll demnach sein, dass es in der neuen Serie zwei Landesliga-Steffeln mit je zehn Teams geben soll. Das habe Schütte im Gespräch angedeutet, so Altewolf. „Da soll aber noch nichts entschieden sein.“ Das bestätigt auch Peter Krebs, Vorsitzender des Schaumburger Jugendausschusses auf Nachfrage: „Da gibt es am Wochenende weitere Informationen wer, wie und wann es wieder losgehen könnte.“ Die Lage sei katastrophal, „wir sind halt vom NFV abhängig.“

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Die JSG-A-Jugend war zum Zeitpunkt der Saisonunterbrechung Zweiter der Bezirksliga Staffel 1. „Wir hätten es vielleicht auch so geschafft“, sagt Altewolf, der aber einräumt: „Tabellenführer TuS Sulingen hat die Staffelmeisterschaft verdient gewonnen.“ Die Spielgemeinschaft profitierte vom Verzicht der JSG Deister United und der JSG Wedemark, die Zweiten der weiteren Staffeln. „Sonst wären die freien Plätze ausgelost worden“, so Altewolf, der dem von Nico Körtner trainierten Team den Sprung in die Landesliga zutraut. „Da sind wir ganz gut aufgestellt.“

Für die C-Jugend wird die Landesliga dagegen eine Herausforderung. Der Aufgabe wird sich Steffen Gramkow, gleichzeitig Niedernwöhrener Jugendleiter, als Coach aber stellen. Das Team war beim Saisonabbruch Tabellenerster der Staffel 3, punktgleich mit dem SV 06 Holzminden. Den ersten direkten Vergleich hatte aber die JSG für sich entschieden und so den Zuschlag für die Landesliga erhalten. „Der Nachteil ist, dass wir so spät davon erfahren haben“, sagt Altewolf, „die Wechselfrist ist ja vorbei. Eine Verlängerung um 14 Tage wäre gut gewesen.“ Aber der Enzer hat die Hoffnung auf neue Spieler nicht aufgegeben: „Wenn einer Landesliga spielen will, soll er kommen.“

Hatten es noch in der Hand

Flaggschiff des Schaumburger Jugendfußballs bleiben aber die in der Niedersachsenliga beheimateten A-Junioren des VfL Bückeburg (U19), der für die neue Serie jeweils nur eine Mannschaft der A-, B- und C-Junioren gemeldet hat. Die U17 spielt als einziges Schaumburger Team in der Landesliga, die U15, Zweiter der Staffel 2, bleibt in der Bezirksliga. Beide Mannschaften haben den Aufstieg knapp verpasst. „Schade, Corona hat uns ausgebremst. Beide Teams waren gut drauf, hätten es schaffen können. Auch die U17 hatte es noch selbst in der Hand“, sagt Jugendleiter Lennart Meyer. Er nehme die Situation an, „mit Corona konnte keiner rechnen“. Für den Schaumburger Jugendfußball sei der Aufstieg der beiden JSG-Teams aber gut, so Meyer.

Dramatischer Einbruch befürchtet

Im Kreis ist das Meldefenster für die Jugend noch bis zum 15. Juli geöffnet. „Dann wissen wir mehr“, sagt Peter Krebs, der aber düstere Vorahnungen hat und den Vereinen dringend empfiehlt, Mannschaften zu melden. „Es könnte sonst einen dramatischen Einbruch geben“, so der Nordsehler nach einem ersten Überblick über die bisher eingegangenen Meldungen.