08. Mai 2022 / 11:50 Uhr

Schenkenberg gewinnt Nordsachsenliga-Topspiel gegen Wermsdorf und setzt sich ab

Schenkenberg gewinnt Nordsachsenliga-Topspiel gegen Wermsdorf und setzt sich ab

Christian Kluge
Leipziger Volkszeitung
Fußball-Nordsachsenliga: Concordia Schenkenberg – BW Wermsdorf
Concordia Schenkenberg gewinnt gegen Wermsdorf. © Alexander Prautzsch
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Nach dem 2:1 gegen Wermsdorf haben die Concorden nun acht Punkte Vorsprung.  Zwischen Bad Düben und Oschatz gibt es zwar keinen Sieger, dafür aber zwei Platzverweise.

Schenkenberg. Der SV Concordia Schenkenberg hat nach wie vor seine Mühe mit Gastmannschaften aus der Region Oschatz/Wermsdorf. Im Spitzenspiel gegen die Hubertusburger musste Concordia-Coach Sven Roos bis zur 87. Minute warten, bis seinem Team endlich der 2:1-Siegtreffer gelang. Davor hatte Max Thomas für die Gäste zunächst das 0:1 markiert. Vor 117 Zuschauern war das dann auch der Halbzeitstand.

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Nach 15 Minuten der zweiten Hälfte gelang den Hausherren der 1:1-Ausgleich durch René Schulze. Tobias Müller machte dann in der 87. Minute das goldene Tor zum 2:1. Anschließend sah der Wermsdorfer Sebastian Körner in der 90. Minute zunächst die Gelbe Karte und direkt danach Gelb-Rot. Damit hat Schenkenberg nun 40 Punkte auf dem Konto und führt klar vor Wermsdorf und dem SV Süptitz, die beide 32 Zähler haben. „Da Schenkenberg das deutlich leichtere Restprogramm hat, wird es das wohl gewesen sein mit der Meisterschaft“, erklärte Jörg Büchner vom FSV Blau-Weiß.

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Concordia Schenkenber gewinnt das Duell gegen Verfolger Wermsdorf mit 2:1 und setzt sich in der Nordsachsenliga-Tabelle weiter ab. Zur Galerie
Concordia Schenkenber gewinnt das Duell gegen Verfolger Wermsdorf mit 2:1 und setzt sich in der Nordsachsenliga-Tabelle weiter ab. ©

Die Wermsdorfer können sich allerdings schon über die nächsten drei Punkte freuen, denn der SV Roland Belgern wird am Mittwoch um 18.30 Uhr nicht zum Nachholspiel bei den Hubertusburgern antreten. „Sie kriegen kein Team zusammen“, sagte Büchner. Zur gleichen Zeit kommt es allerdings zum nächsten Spitzenspiel der Nordsachsenliga, wenn der SV Süptitz den Tabellenersten Schenkenberg erwartet.

„Bad Düben war am Ende stehend k.o.“

Auch im Heimspiel der Oschatzer gegen den FV Bad Düben ging es am Samstag derweil in der umkämpften Schlussphase recht farbenfroh zu. Nach einer Gelb- Roten Karte für die Gäste in der 86. Spielminute – Johannes Rücker hatte Kacper Artur Kordyka kurz vor der Strafraumgrenze gefoult – legte Schiedsrichter Kai Oehmigen in der dritten Minute der Nachspielzeit nochmal nach. Diesmal erwischte es den Oschatzer Denis Baranowski, der seinen Gegenspieler ebenfalls an der Grenze zum 16-Meter-Raum foulte und mit Gelb-Rot vom Platz musste. Am 1:1-Endstand änderte das aber nichts mehr.

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„Bad Düben war am Ende stehend k.o.“, sagte FSV-Trainer Steffen Wiesner nach der Partie. Kein Wunder, denn die Gäste waren nur mit einem einzigen Auswechselspieler angereist. „So richtig zufrieden war ich allerdings nicht, weil wir nicht so gespielt haben wie wir eigentlich können“, so Wiesner.

Torjäger Peter Gärtner und Johannes Runge vergaben in dieser Partie hundertprozentige Chancen, nachdem Jan Röhner die Hausherren vor nur 33 Zuschauern schon in der elften Spielminute mit 1:0 in Führung gebracht hatte. „Ein schön herausgespieltes Tor“, lobte Wiesner, nachdem Kordyka maßgerecht in den Bad Dübener Strafraum geflankt hatte und Röhner den Ball nur noch ins Tor schieben musste. Den 1:1-Ausgleich für die Gäste erzielte Sebastian von Gahlen fünf Minuten vor der Halbzeitpause.

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Schenkenberg: Kretschmann; Schönberg, Mehner, To. Müller, Schulze (90. Welke), Heinrich (46. Krohn), Schinke, Perkuhn (58. Wunderlich, Werner (58. Reichel), Rinaldoni, Schneemann. Wermsdorf: Robyn Staude; Kupfer (78. Schmidt), D. Weidner, Scharfschwerdt, Hoffmann, Thomas (30. Jo. Keller, 85. Dechert), Münch, P. Weidner, Körner, Robby Staude und Beckedahl.

Bad Düben: Barth; Tounkara, K. Klatte, Rücker, Voigt, B. Hampel, P. Klatte, von Gahlen (83. Baboucar), Jimenez, Huffziger, Luderer. Oschatz: Däbritz; Röhner (31. Erdmann), Mandel, Krause, De. Baranowski, Gärtner, Queißer (63. Da. Baranowski), Runge, Kordyka, Siegel (76. Wolf) und Janke.

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