23. März 2020 / 16:54 Uhr

Schenkenbergs Marko Görisch über Tattoos: "Alles, was ich liebe"

Schenkenbergs Marko Görisch über Tattoos: "Alles, was ich liebe"

Marcus Alert
Märkische Allgemeine Zeitung
Marko Görisch  lässt seinen Körper seit 2007 regelmäßig tätowieren.
Marko Görisch lässt seinen Körper seit 2007 regelmäßig tätowieren. © Privat
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Sportler erklären die Bedeutung ihrer Tattoos (Teil 1): Marko Görisch – Der Kreisoberliga-Fußballer steht auf Tätowierungen und lässt jeden Winter die spitze Nadel an sich heran.

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Wenn der Fußballer Marko Görisch zum Ball greift, um einen Einwurf auszuführen, fällt unweigerlich der Blick auf seine Arme. Vor allem sein rechter Arm ist auffällig. Schaut man genauer hin, sieht man auch am Hals Tattoos. Seit dem Jahr 2007 lässt der heute 32-Jährige seine Haut bebildern. Allerdings ließ sich Marko Görisch, der für den BSC Süd 05 über 200 Pflichtspiele bestritten hat und mittlerweile für den Kreisoberligisten SV Empor Schenkenberg kickt, nicht wahllos tätowieren. In der Regel lässt der bei der Berliner Feuerwehr als Notfallsanitäter tätige gebürtige Brandenburger immer in der Winterpause die Nadel an sich heran.

Im Jahr 2007 kam „Göre“ auf den linken Arm. Das war sein Spitzname an der Cottbuser Sportschule, zu der er bereits im Jahr 2000 vom BSC Süd 05 gewechselt war und wo er mit der B-Jugend deutscher Vizemeister wurde und in der A-Jugend 37 Bundesliga-Begegnungen bestritt. „Viele meiner Mitspieler kannten meinen richtigen Namen überhaupt nicht“, erinnert sich Marko Görisch.

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Auf den rechten Arm kam, verrät Marko Görisch, alles, was er liebt. Dort befinden sich die Initialen seiner Eltern Andrea und Hartmut sowie seines Bruders René sowie der Brandenburger Adler. Hinzu kamen dann noch die Musikbands Volbeat, Slipknot und Limp Biskit. Dann kam noch das Wappen von Borussia Dortmund hinzu und eine Hasenpfote als Glücksbringer. Vollendet wurde der Arm dann auf der Innenseite mit dem Satz auf Spanisch: Vergib deinen Feinden, aber vergiss nie ihren Namen“.

Auch die Brust wurde mittlerweile gekonnt tätowiert. „Danket dem Herrn“, der Lieblingsspruch der Böhsen Onkels, prangt seit einigen Jahren dort. Im Nacken sind zwei Flügel zu erkennen und die 33 als Glückszahl. Die ist zugleich auch seine Rückennummer bei der Kleinfeld-Mannschaft „Die Raketen“. Und die beiden Ziffern ähneln sehr dem „P“ und erinnern somit auch an seinen 2015 geborenen Sohn Pepe.

Bei der Gestaltung seines Rückens ließ er sich von dem schwedischen Weltklasse-Fußballers Zlatan Ibrahimovic inspirieren: Eine lange Feder. In Planung bzw. in Arbeit ist dort noch ein Totenkopf mit Häuptlingsschmuck. Auch der linke Arm kann sich mittlerweile sehen lassen. Bei den Motiven holte er sich Anregungen aus Japan. Zu entdecken sind hier Koikarpfen, zwei Lotus- und drei Kirschblüten. Und in den kommenden Jahren muss noch nicht Schluss sein. Denn einige freie Flächen hat sein Körper noch aufzuweisen.