21. November 2019 / 20:08 Uhr

Nach Angriff auf Kreisliga-Schiedsrichter: Lange Sperre für Ex-Spieler des FSV Münster

Nach Angriff auf Kreisliga-Schiedsrichter: Lange Sperre für Ex-Spieler des FSV Münster

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nachdem ein Spieler in der Kreisklasse C in Hessen den Schiedsrichter der Partie bewusstlos geschlagen hatte, wurde am Donnerstag die Länge der Sperre verkündet.
Nachdem ein Spieler in der Kreisklasse C in Hessen den Schiedsrichter der Partie bewusstlos geschlagen hatte, wurde am Donnerstag die Länge der Sperre verkündet. © imago images/Laci Perenyi
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Ende Oktober hatte bei einem Spiel in der Kreisklasse C in Hessen ein Spieler des FSV Münster den Schiedsrichter nach einem Platzverweis bewusstlos geschlagen. Der Verein hatte bereits seine Konsequenzen aus dem Vorfall gezogen und die Herrenmannschaft abgemeldet. Jetzt hat auch das Gericht ein Urteil gefällt.

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Nach seiner brutalen Attacke auf einen Schiedsrichter in einem C-Liga-Spiel Ende Oktober in Südhessen ist der damalige Spieler der FSV Münster zu einer dreijährigen Sperre verurteilt worden. Nach Informationen der Offenbach-Post wurde zudem der Verein mit einer sechsmonatigen Spielsperre und einer Geldstrafe in Höhe von 500 Euro belegt. "Das Video sagt eigentlich alles. Wir gehen davon aus, dass die Tätlichkeit bewusst und gewollt ausgeführt wurde", sagte der Vorsitzende des Kreissportgerichts Helmut Biegi der Offenbach-Post zufolge in der Verhandlung.

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Die Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter wertete das Gericht als besonders schweren Fall nach Paragraf 25, Absatz 3 der Strafordnung des Hessischen Fußballverbandes (HFV). Mit der dreijährigen Sperre schöpfte das Kreissportgericht den Strafrahmen voll aus, hieß es weiter. Der HVF fügte dem auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur nichts mehr hinzu. Die öffentliche Verhandlung fand am Mittwochabend im Kreissportgericht Dieburg statt.

Das war passiert

Die Attacke auf den 22-Jährigen in der Partie des FSV Münster gegen den TV Semd hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Der Unparteiische hatte dem Spieler die gelb-rote Karte gezeigt und war von diesem anschließend bewusstlos geschlagen worden. Ein Rettungshubschrauber brachte den Schiedsrichter damals ins Krankenhaus.

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Münster hatte nach der Prügelattacke seine 1. Mannschaft vom laufenden Spielbetrieb abgemeldet, den Täter aus dem Verein ausgeschlossen und diesem ein lebenslanges Hausverbot erteilt. Der Verein werde das Urteil akzeptieren und nicht in Berufung gehen, erklärte FSV-Vorsitzender Hans-Peter Samoschkoff in der Zeitung. Ob Münster in Zukunft wieder eine Männermannschaft für den Spielbetrieb anmeldet, ließ er offen. "Im kommenden Sommer aber sehr wahrscheinlich noch nicht", sagte Samoschkoff.

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