21. September 2022 / 06:31 Uhr

Schiri-Boss Fröhlich räumt zu viele Fehler mit Videobeweis ein: "Besteht Verbesserungsbedarf"

Schiri-Boss Fröhlich räumt zu viele Fehler mit Videobeweis ein: "Besteht Verbesserungsbedarf"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich spricht über den Videobeweis.
Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich spricht über den Videobeweis. © dpa (Montage)
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Die Zusammenarbeit der Schiedsrichter mit dem Videobeweis läuft auch in der neuen Bundesliga-Saison noch nicht wie gewünscht. Schiri-Boss Lutz Michael Fröhlich erklärt, dass noch Verbesserungsbedarf bestehe.

Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hat zu viele Fehler der Unparteiischen und inkonsequente Regelauslegung der Video-Assistenten eingeräumt. "Es besteht Verbesserungsbedarf", sagte der 64-Jährige in einem Interview der Sport Bild: "Was die Arbeit mit den Schiedsrichtern direkt betrifft, muss weiter an einer einheitlichen Linie gearbeitet werden." Wichtig sei zudem, die Akzeptanz und die Kommunikation beim Thema Video-Assistent zu verbessern, der noch immer ein schlechtes Image habe.

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In der Bundesliga seien nach sieben Spieltagen durch den Einsatz des Videobeweises aber schon 24 Fehlentscheidungen korrigiert worden, in der 2. Bundesliga nach neun Spieltagen 25, berichtete Fröhlich. "Das sind in der Bundesliga deutlich mehr verhinderte Fehlentscheidungen bis zu diesem Zeitpunkt als in den Jahren zuvor", sagte er: "Das bedeutet aber auf der anderen Seite, dass mehr Fehlentscheidungen auf dem Platz getroffen wurden. Das kann man nicht ignorieren, und es sollte Ziel sein, das wieder zu verbessern."

Der frühere Top-Referee Manuel Gräfe schaltete sich auch vor wenigen Tagen in die Debatte ein. Der Deutsche Fußball-Bund habe seiner Meinung nach keine klare Linie beim Videobeweis gefunden. Zuletzt hatte Peter Sippel, beim DFB Sportlicher Leiter der Bundesliga-Schiedsrichter, in einer Verbandsmitteilung mehrere Fehler bei umstrittenen Handspielsituationen eingeräumt.