10. Juli 2019 / 19:58 Uhr

Bericht: Drei Bundesliga-Schiris bei DFB-Test durchgefallen - Fritz und Aytekin vorerst raus

Bericht: Drei Bundesliga-Schiris bei DFB-Test durchgefallen - Fritz und Aytekin vorerst raus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die FIFA-Schiedsrichter Marco Fritz (links) und Deniz Aytekin machten beim DFB-Test keine gute Figur.
Die FIFA-Schiedsrichter Marco Fritz (links) und Deniz Aytekin machten beim DFB-Test keine gute Figur. © imago images / Jan Huebner
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Nicht nur die Klubs bereiten sich auf die neue Saison vor, sondern auch die Bundesliga-Schiedsrichter. Doch beim Test des Deutschen Fußball-Bunds lief es einem Medienbericht zufolge nicht rund. Sieben Referees müssen noch einmal ran.

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Dieses Ergebnis wird dem Deutschen Fußball-Bund nicht gefallen. Beim Trainingslager der deutschen Elite-Schiedsrichter am Chiemsee sind gleich drei Referees durchgefallen. Das berichtet die Bild. Dazu zählen demnach die drei FIFA-Unparteiischen Deniz Aytekin, Marco Fritz und Tobias Welz. Der DFB besätigte den Bericht am Donnerstag.

Alle drei haben den Lauftest des DFB nicht bestanden. Dabei müssen zunächst 6x40 Meter in jeweils unter sechs Sekunden geschafft werden. Anschließend sind zehn Stadionrunden mit 40 Intervall-Läufen gefordert. Bei letzterem Test sind zudem noch zwei Linienrichter durchgefallen. Ein dritter Assistent musste den Lauf abbrechen und sich übergeben, berichtet die Bild. "In der Tat ist bei den Prüfungen nicht alles ganz optimal gelaufen", gab DFB-Schiedsrichter-Boss Lutz-Michael Fröhlich auf Nachfrage des Blattes zu.

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DFB schrieb von "Zufriedenheit und guter Laune"

Der Verband hatte in einer offiziellen Mitteilung zunächst davon gesprochen, dass "bei den Unparteiischen Zufriedenheit und gute Laune" geherrscht hat. Aytekin, Welz und Fritz hätten wegen einer Verletzung abbrechen müssen. Dem Bild-Bericht zufolge hatte Aytekin allerdings den ersten Sprint mit 6,07 Sekunden - und damit sieben Hundertstel zu langsam - absolviert und sei erst danach ausgefallen. "Der Boden war nass, ich bin ausgerutscht", erklärte Aytekin. Auch die anderen beiden hatten die Sprints nicht in der geforderten Zeit geschafft - und wohl erst danach abgebrochen.

Schiri-Chef Fröhlich betonte: "Auch das Thema Verletzungen wird uns in naher Zukunft beschäftigen. Wir müssen und werden ein Konzept entwicklen, wie wir vor allem muskuläre Probleme verhindern können."

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Bundesliga-Start ohne Aytekin und Co.

Für Atyekin, Welz und Fritz ist der Saisonstart in der Bundesliga damit dahin. Sie müssen - ebenso wie die verletzungsbedingt gar nicht erst angetretenen Manuel Gräfe, Bibiana Steinhaus, Benjamin Brand und Sören Storks - am 8. August zur Nachprüfung antreten. Solange sind sie gesperrt. Die Referees müssen vor ihrem ersten Saison-Einsatz im Fußball-Oberhaus meist zunächst in der 2. Bundesliga ran, um sich fit zu machen. Demnach werden Aytekin und Co. wohl erst am 3. oder 4. Spieltag wieder in der Bundesliga pfeifen.

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