07. Januar 2020 / 15:28 Uhr

Zähe Verhandlungen: Schlägt Zuber das neue 96-Angebot aus?

Zähe Verhandlungen: Schlägt Zuber das neue 96-Angebot aus?

Dirk Tientenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die juristischen Auseinandersetzungen gehen weiter.
Die juristischen Auseinandersetzungen gehen weiter. © Florian Petrow
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So richtig integriert ist Zuber nicht mehr bei Hannover 96, auch das neue Angebot scheint Zuber auszuschlagen. Im Januar gibt es dann wieder einen Termin vor Gericht: eine Abfindung wäre ein möglicher Ausweg.

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Die Verhandlungen beiben zäh. Gerhard Zuber hat als Kaderplaner noch ein Büro bei 96, ist aber faktisch von allen sportlichen Entscheidungen abgeschnitten. Trotzdem läuft sein Vertrag bis Juni – oder doch länger? Genau darum streiten der 43-Jährige und Hannover 96. Am 15. Januar steht die nächste Entscheidung vor Gericht bevor. Ein möglicher Ausweg: Zuber und der Klub einigen sich auf eine Abfindung.

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Zuber ist nicht bereit für ein neues Angebot

Danach sieht es aber zurzeit nicht aus. Nach SPORTBUZZER-Informationen ist Zuber nicht bereit, ein neues 96-Angebot anzunehmen. Der Kaderplaner geht von einem Vertrag bis Sommer 2021 aus, 96 beharrt auf dem Standpunkt, das Zubers Vertrag im Sommer 2020 endet. Zunächst soll der Klub dem Mitarbeiter 80 Prozent der Bruttobezüge bis zum Juni angeboten haben, das verbesserte Angebot fußt immer noch auf der Laufzeit in den kommenden sechs Monaten. Zuber hatte zuletzt vor Gericht über seinen Anwalt eine Vergütung bis Sommer (rund 180 000 Euro) und einer Abfindung über ein weiteres halbes Jahr gefordert.

Die juristische Auseinandersetzung stützt sich auf die verschiedenen Ansichten über die Gültigkeit der Verträge. Zuber war Horst Heldts Vertrauter in dessen Zeit als Sportchef gewesen. Heldt hatte Zubers Vertragsverlängerung unterschrieben, aber 96-Profichef Kind nicht.