22. Juni 2021 / 08:57 Uhr

Schlag auf Schlag im Stadtpokal: SV Panitzsch/Borsdorf gastiert bei TuS Leutzsch

Schlag auf Schlag im Stadtpokal: SV Panitzsch/Borsdorf gastiert bei TuS Leutzsch

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
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Für den SV Panitzsch/Borsdorf steht schon die nächste schwere Begegnung an. © Christian Modla
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Nach dem 4:2-Erfolg gegen den SV Lindenau, wartet auf die Panitzscher am Mittwoch mit der TuS Leutzsch schon der nächste schwere Brocken im Stadtpokal. Anstoß ist 18:30 Uhr. Die anderen Viertelfinalpartien starten schon eine halbe Stunde eher.

Leipzig. Kaum ist der eine schwere Gegner ausgeräumt, wartet schon der nächste Brocken auf den SV Panitzsch/Borsdorf. Mit einem 4:2-Erfolg beim Stadtliga-Krösus SV Lindenau bogen die Fußballer von Trainer Thomas Wedemann am Sonntag in die englische Stadtpokalwoche ein, am Mittwoch, 18.30 Uhr, wartet Gastgeber TuS Leutzsch im Viertelfinale auf den SVP.

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Personelle Probleme

„Die Lindenauer waren auf Konter aus. Wir haben uns nach dem Rückstand darauf eingestellt, waren dann besser und haben verdient gewonnen“, urteilte SVP-Trainer Thomas Wedemann nach dem Sieg auf dem Lindenauer Charlottenhof. „Wir haben in den richtigen Momenten die Tore gemacht.“ Lindenau-Coach Ronny Ludwig ärgerte sich etwas: „Wir haben verpasst, das 2:0 zu machen und schon vor der Pause ziemlich abgebaut. Allerdings sind wir personell ziemlich auf dem Zahnfleisch gegangen.“ Verstärkt wurde das Ganze, als die Gastgeber ab der 56. Minute nur noch zu zehnt waren, weil Tormann Julius Felter vor dem Strafraum mit der Hand gespielt hatte und dafür Rot sah. Zu allem Überfluss handelte sich ein Teamkollege in der Nachspielzeit recht unnötig auch noch die Ampelkarte ein.

Über personelle Probleme klagte Wedemann ebenfalls und hofft dennoch am Mittwoch, 18.30 Uhr, im Match beim TuS eine schlagkräftige Truppe beisammen zu haben. „In der Urlaubszeit ist das mitunter etwas schwierig“, erklärt er. Bei den Leutzschern erwartet er ein gutes Spiel. „Ich habe den TuS bei seinem 3:1-Sieg in Gohlis beobachtet. Das ist schon eine starke Mannschaft“, sagt er respektvoll. Wer die Panitzsch-Borsdorfer Fraktion kennt, weiß allerdings, dass sie nirgends vor Angst erstarrt. Die Leutzscher aus dem „tiefen Westen“ empfangen die Gäste vom östlichen Rand Leipzigs dennoch mit dem guten Gefühl, in Schkeuditz eine „grundsolide Leistung“ gezeigt zu haben, wie es Trainer Kevin Dau formulierte.

Die anderen drei Viertelfinalpartien werden schon 18 Uhr angepfiffen: SSV Markranstädt IISV Thekla, Rotation 1950 IIChemie II und Leipziger SCOlympia 1896 II. Das Halbfinale folgt dann in zügigem Takt bereits am kommenden Wochenende.