28. September 2018 / 06:10 Uhr

Schlusslicht TSV Wankendorf will gegen Heikendorf die sieglose Zeit beenden

Schlusslicht TSV Wankendorf will gegen Heikendorf die sieglose Zeit beenden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jonas Weiden (li.) wird dem Heikendorfer SV beim TSV Wankendorf fehlen.
Jonas Weiden (li.) wird dem Heikendorfer SV beim TSV Wankendorf fehlen. © Uwe Paesler
Anzeige

Am zehnten Spieltag der Landesliga Holstein warten auf den Heikendorfer SV, den TSV Klausdorf und die TSG Concordia Schönkirchen jeweils Aufgaben auf fremden Plätzen. Während die Concorden und der TSVK mit Phönix Lübeck und dem TSV Pansdorf auf Teams aus dem oberen Tabellendrittel treffen, muss sich der Heikendorfer SV mit dem Schlusslicht TSV Wankendorf auseinandersetzen.

Anzeige
Anzeige

Wankendorf – Heikendorf (Sonnabend, 16 Uhr)

„Irgendwann reißt jede Serie“, klammert sich Wankendorfs Trainer Heiko Hansen an statistische Wahrscheinlichkeiten und sehnt das Ende der Leidenszeit herbei. Der Negativlauf der Wankendorfer nimmt beängstigende Züge an. Saisonübergreifend konnte der TSVW nur eines der letzten 43 Punktspiele gewinnen. Es war am 31. Oktober 2017, also vor fast elf Monaten, als die Wankendorfer letztmalig den Platz nach einem Punktspiel als Sieger verließen (4:2 gegen Friedrichsberg-Busdorf). Gegen den HSV soll nun die „Seuchensaison“ (Hansen) ihre Trendwende erfahren. „Wer gegen uns verliert, bekommt die Schlagzeile. Ob das lähmt oder Extramotivation freisetzt, kann ich nicht prognostizieren“, sagt Hansen, der am Sonnabend auf Tobias Jantzen (Wadenverhärtung) und Malte Wellenbrock (Zerrung) verzichten muss.

Souverän fertigte Heikendorf den SV Schackendorf mit 3:0 ab. „Dieses Resultat ist jedoch nur dann etwas wert, wenn wir nun in Wankendorf drei Punkte nachlegen“, gibt HSV-Coach David Lehwald die klare Zielsetzung für das Gastspiel beim Tabellenletzten vor. „Wir sind im Moment gut drauf und wollen mit einem Dreier den Sprung ins Mittelfeld schaffen“, ergänzt Heikendorfs Trainer. Die personellen Vorrausetzungen für das Duell mit dem noch sieglosen Oberliga-Absteiger sind jedenfalls günstig, denn Lehwald steht nahezu der gesamte Kader zur Verfügung. Jonas Weiden wird jedoch fehlen. Auch nicht mit von der Partie ist Sören Richard Schnoor. Der Doppeltorschütze der Vorwoche muss aufgrund seines Studiums passen.

Pansdorf – Klausdorf (Sonnabend, 14 Uhr)

Nach zwei Siegen in Folge, in der sich die Klausdorfer defensiv keine Blöße gaben, hat der TSVK den Anschluss ans Tabellenmittelfeld geschafft. „Das waren Pflichtsiege. Nun wollen wir auch gegen ein Spitzenteam bestehen“, hofft Klausdorfs Coach Dennis Trociewicz, der sein Team erneut etwas defensiver einstellen wird: „Das hat gut funktioniert. Wir haben wenig Torchancen zugelassen“. Personell hat Trociewicz ein Luxusproblem. Seit langer Zeit muss sich der Trainer zwischen über 20 Spielern entscheiden. „Wir werden zwangsläufig rotieren, aber es wird auch jeder mitgenommen. Jeder hat die Chance zu spielen. Die letzten Trainingseindrücke sollen entscheiden“, legt sich der Coach nur in der Torwartposition fest. Für den zuletzt starken Tobias Paulat steht absprachegemäß Malte Möller zwischen den Pfosten.

Phönix Lübeck – Schönkirchen (Sonnabend, 15 Uhr)

Nur zwei Punkte aus den letzten vier Spielen: Concordia steht am Rand der Abstiegszone. Auch wenn noch zwei Spiele nachzuholen sind, blieb Schönkirchen bislang viel schuldig. Gegen das Top-Team aus Lübeck fehlen gleich acht Spieler. „Damit müssen wir klar kommen. Auch, dass beim Training immer wieder mehr Spieler fehlen. Kontinuierliche Trainingsarbeit ist die Voraussetzung für Erfolg“, klagt TSG-Trainer Stefan Köpke über die mangelnde Einstellung einiger Spieler, die ihre zugedachten Rollen als Führungsfiguren bislang nicht einmal ansatzweise ausfüllen. Deshalb freut es Köpke umso mehr, dass Kapitän Marcel Stoltenberg als Stabilisator der Defensive zurückkehrt. „Wir werden in Lübeck nicht als Punktelieferant auftreten“, zeigt sich Köpke kämpferisch.

Mehr Fußball aus der Region

"Holsteins Eleven" - Die größten Transfer-Flops

Beim SV Werder kam Sören Seidel zu sechs Bundesliga-Einsätzen. 2002 wechselte er vom Zweitligisten MSV Duisburg in die Regionalliga zu Holstein Kiel. Für die Störche erzielte er in 24 Partien für die erste Mannschaft lediglich einen Treffer. Zur Galerie
Beim SV Werder kam Sören Seidel zu sechs Bundesliga-Einsätzen. 2002 wechselte er vom Zweitligisten MSV Duisburg in die Regionalliga zu Holstein Kiel. Für die Störche erzielte er in 24 Partien für die erste Mannschaft lediglich einen Treffer. ©
Anzeige

ANZEIGE: 50% Rabatt auf 5-teiliges Trainingsset! Der Deal of the week im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN
Anzeige
Sport aus Kiel
Sport aus aller Welt