13. November 2020 / 14:35 Uhr

Schmadtke und Glasner: "Konstruktiver Austausch" nach der Transferkritik

Schmadtke und Glasner: "Konstruktiver Austausch" nach der Transferkritik

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schwieriger Weg beim VfL Wolfsburg: Oliver Glasner und Jörg Schmadtke.
Haben geredet: VfL-Trainer Oliver Glasner (l.) und Manager Jörg Schmadtke. © Boris Baschin
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Am Freitagvormittag haben Jörg Schmadtke und Marcel Schäfer mit Oliver Glasner Tacheles geredet. Der Trainer des VfL Wolfsburg hatte in der vergangenen Woche Transferkritik geübt.

Vor einer Woche hatte Oliver Glasner mit seiner Transferkritik eine Welle ausgelöst - er hatte sich darüber beklagt, dass der VfL keinen Offensivspieler mit Tempo und Tiefgang verpflichtet hat. Diese öffentliche Kritik an der Kaderplanung schmeckte Manager Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer gar nicht. Glasner musste zum Rapport, am Freitagvormittag wurde Klartext geredet. Ergebnis: Glasner bleibt erst mal VfL-Trainer. In einer kurzen Mitteilung des Klubs wurde die Aussprache als „konstruktiver Austausch“ bezeichnet.

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Den Inhalt des Gesprächs werde man „intern behandeln“ und sich dazu in der Öffentlichkeit nicht weiter äußern, heißt es weiter. Sowohl Schmadtke als auch Schäfer hatten zuvor gesagt, dass Glasner trotz der öffentlichen Kritik im nächsten Liga-Spiel am übernächsten Samstag auf Schalke auf der Bank sitzen werde. Aber: Nachdem Glasner seinen Frust öffentlich gemacht hatte, schien eine vorzeitige Trennung (Glasners Vertrag läuft noch bis 2022) nicht ausgeschlossen. "Dies ist jedoch zu keinem Zeitpunkt Gegenstand des heutigen Gesprächs gewesen", heißt es in der Mitteilung.

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Glasner war im Sommer 2019 vom Linzer ASK nach Wolfsburg gewechselt und war in seiner ersten Saison in der Bundesliga mit dem VfL Siebter geworden, in der Europa League ging es bis ins Achtelfinale, da war Schachtar Donezk eine Nummer zu groß. Auch in dieser Spielzeit wollte der VfL wieder in der Europa League vertreten sein, doch im letzten K.o.-Spiel der EL-Quali bei AEK Athen verloren die Wolfsburger mit 1:2, aus der Traum von der erneuten Quali für die EL-Gruppenphase. In dieser Spielzeit ist der VfL nach sieben Spieltagen Sechster - nach zwei Siegen und fünf Remis.