04. Januar 2021 / 10:26 Uhr

Wegen Schmerzen am Hüftbeuger ausgewechselt: Sorgen um 96-Abräumer Bijol

Wegen Schmerzen am Hüftbeuger ausgewechselt: Sorgen um 96-Abräumer Bijol

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Setzt sich durch: Jaka Bikol (Mitte) gegen Sandhausens Julius Biada (links) und Kevin Behrens. Genki Haraguchi schaut zu. 
Setzt sich durch: Jaka Bikol (Mitte) gegen Sandhausens Julius Biada (links) und Kevin Behrens. Genki Haraguchi schaut zu.  © dpa
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Er spielte bis zu seiner Auswechslung gegen Sandhausen ganz stark: Jaka Bijol. Der Slowene gab dem Spiel von Hannover 96 Stabilität und glänzte mit tollen Pässen. Wegen Schmerzen am Hüftbeuger musste 96-Trainer Kenan Kocak ihn aber vorzeitig aus der Partie nehmen. Auch Valmir Sulejmani konnte nicht mehr weiterspielen. 

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Als er raus musste, verlor das 96-Spiel an Stabilität: Abräumer Jaka Bijol musste beim Sieg gegen Sandhausen nach 58 Minuten vom Feld. Schmerzen am Hüftbeuger. "Jaka hat Zeichen gegeben, dass er Bedenken hat, dass beim nächsten Schritt was passiert", erklärte Trainer Kenan Kocak nach der Partie.

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Starker Pass auf Muroya

Für Bijol kam Baris Basdas ins Spiel, doch der konnte den Slowenen nicht ersetzen. Bijol zeigte im defensiven Mittelfeld gegen Sandhausen eine ganz starke Partie, war sehr präsent auf dem Platz. Ganz fein sein Ball vor dem 1:0 durch Marvin Ducksch auf Sei Muroya. Jetzt heißt es warten "auf die genaue Diagnose", wie Kocak sagt.

Bijol kam im Herbst des vergangenen Jahres zu Hannover 96. Der Slowene ist von ZSKA Moskau ausgeliehen, die Roten haben aber eine Kaufoption über fünf Millionen Euro vereinbart. Klappt es mit dem Aufstieg nicht, ist eine feste Verpflichtung des Abräumers, der allerdings bisher auch nicht immer überzeugen konnte, utopisch.

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Muskuläre Probleme bei Sulejmani

Auch Valmir Sulejmani, der in der ersten Halbzeit gegen Sandhausen eine Riesenchance vergab, konnte die Partie nicht zu Ende spielen. Der Angreifer musste schon zur Halbzeit wegen muskulären Problemen in der Kabine bleiben. "Wir wollten kein Risiko eingehen", sagte Kocak.