19. Juni 2021 / 13:44 Uhr

Schmidt bestätigt DFL-Interesse und bekräftigt Absage: "Meine Zukunft liegt in Berlin bei Hertha BSC"

Schmidt bestätigt DFL-Interesse und bekräftigt Absage: "Meine Zukunft liegt in Berlin bei Hertha BSC"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Carsten Schmidt bleibt Geschäftsführer von Hertha BSC.
Carsten Schmidt bleibt Geschäftsführer von Hertha BSC. © IMAGO/Matthias Koch (Montage)
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Carsten Schmidt bleibt Geschäftsführer von Hertha BSC. Das bekräftigte der als Nachfolger für DFL-Boss Christian Seifert gehandelte 57-Jährige nun in einem Statement des Hauptstadtklubs. Auch das Interesse der DFL bestätigte Schmidt.

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Der als künftiger Chef der Deutschen Fußball-Liga gehandelte Carsten Schmidt hat das Interesse der DFL bestätigt. In einem Statement seines Klubs Hertha BSC erklärte der Geschäftsführer der Berliner jedoch, dass es einvernehmlich nicht zu einem Engagement gekommen sei. "Wir sind gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass die Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit nicht gegeben sind", ließ er verlauten und fügte an: "Meine Zukunft liegt in Berlin bei Hertha BSC. Wir wollen hier alle gemeinsam etwas aufbauen."

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Zuvor hatte die DFL bereits erklärt, dass Schmidt nicht für den Posten des im Sommer 2022 scheidenden DFL-Bosses Christian Seifert in Frage kommt. "Definitiv wird Carsten Schmidt nicht Nachfolger von Christian Seifert", teilte die DFL auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Bild hatte Schmidt zuletzt als ernsthaften Anwärter auf die Seifert-Position deklariert und berichtet, dass Gespräche zwischen der Vereinigung der 36 Klubs der 1. und 2. Bundesliga und dem Bundesligisten in eine entscheidende Phase gehen würden. Eine etwaige Einigung ist nun allerdings endgültig vom Tisch.

Seifert hatte im vergangenen Oktober angekündigt, seinen Ende Juni 2022 auslaufenden Vertrag als Geschäftsführer der DFL nicht mehr zu verlängern. Der 52-Jährige ist seit 2005 in führender Position bei der DFL. Der 57 Jahre alte Schmidt ist seit Dezember Geschäftsführer bei Hertha BSC. Gegen ein Engagement von Schmidt als DFL-Geschäftsführer spricht auch, dass der ehemalige Chef des Pay-TV-Senders Sky einem Bundesligisten vorsteht, den die DFL vertritt. Deshalb wird eine externe Lösung außerhalb der 36 Klubs der 1. und 2. Bundesliga bevorzugt. Auch das Gedankenmodell eines Führungsduos als Nachfolge von Seifert könnte eine Alternative sein. Die DFL will möglichst bis zum Herbst einen Nachfolger gefunden haben.