18. Juli 2019 / 12:38 Uhr

Schock beim VfL Wolfsburg: Daniel Ginczek muss operiert werden

Schock beim VfL Wolfsburg: Daniel Ginczek muss operiert werden

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Am 34. Spieltag fertigte der VfL Wolfsburg den FC Augsburg mit 8:1 ab und sicherte sich dadurch den 6. Tabellenplatz.
Muss operiert werden: VfL-Stürmer Daniel Ginczek. © Roland Hermstein
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Das ist richtig bitter für den VfL Wolfsburg: Angreifer Daniel Ginczek muss operiert werden und fällt dem Fußball-Bundesligisten für mehrere Wochen aus. Auch den Saison-Auftakt gegen den 1. FC Köln wird er wohl verpassen. Zur Diagnose und zur möglichen Ausfalldauer äußert sich der Klub konkret nicht.

In den vergangenen Wochen hatte der Stürmer immer wieder mit Rückenproblemen zu kämpfen - nun ist es schlimmer als gedacht. "Er wird ein wichtiger Bestandteil des Kaders sein, man braucht sich bei ihm keine Sorgen zu machen", hatte VfL-Manager Jörg Schmadtke zuletzt noch gesagt. Doch jetzt kommt Ginczek nicht um eine Operation herum. "Unter Berücksichtigung aller Ergebnisse sowie der zusätzlichen Meinung von Spezialisten sind wir gemeinsam zu der Erkenntnis gekommen, dass dieser Eingriff unumgänglich ist. Wir wünschen Daniel dafür alles Gute sowie einen problemlosen Heilungsverlauf“, so Schmadtke.

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Und das tut dem VfL richtig weh, denn: Fast immer, wenn Ginczek fit war und mehrere Spiele am Stück absolvierte, lieferte er Tore und Vorlagen. In der vergangenen Saison machte er zwölf Spiele in der Bundesliga und im DFB-Pokal, in denen der 28-Jährige mehr als 75 Minuten auf dem Platz stand. Die Ausbeute: sechs Tore und vier Vorbereitungen.

Schmadtke schließt Transfer nicht aus

Die Frage, die sich jetzt stellt, ist: Muss der VfL auf den Ausfall reagieren? Eine Verpflichtung eines weiteren Stürmers schließt Schmadtke jedenfalls nicht aus. Auf SPORTBUZZER-Nachfrage sagte der Manager: "Da bin ich noch völlig neutral. Wir werden in uns gehen und uns in Ruhe besprechen."

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Kreuzbandrisse, Bandscheibenvorfall, Knieprobleme

Ginczek ist der Pechvogel des VfL. Wegen eines Bänderrisses hatte der Angreifer seit Mitte Januar zehn Partien verpasst. Im April hatte er sein Comeback gegen Frankfurt gegeben, danach traten bereits Rückenbeschwerden auf. Von Oktober 2015 bis bis Februar 20016 musste Ginczek wegen eines Bandscheibenvorfalls im Halswirbelbereich, der operiert wurde, 13 Spiele zuschauen. Die Verletzungshistorie des Offensivmannes ist lang. Unter anderem hatte er 2014 und 2016 jweils einen Kreuzbandriss erlitten. Im Herbst 2017 hatte er wegen eines Muskelfaserrisses sechs Partien gefehlt, hatte zuvor in jener Saison für den VfB Stuttgart auch schon fünf Spiele wegen Knieproblemen ausgesetzt.