12. November 2021 / 14:27 Uhr

Schock nach RB-Test: FC Eilenburgs Ricardo Michael muss ins Krankenhaus

Schock nach RB-Test: FC Eilenburgs Ricardo Michael muss ins Krankenhaus

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
Ricardo Michael (r) probiert gemeinsam mit Teamkollege Dong-Min Kim RB Leipzigs Mehmet Ibrahimi aufzuhalten.
Ricardo Michael (r) probiert gemeinsam mit Teamkollege Dong-Min Kim RB Leipzigs Mehmet Ibrahimi aufzuhalten. © PICTURE POINT
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FC Eilenburgs Ricardo Michael war nach der 1:2-Testspiel-Niederlage bei RB Leipzig in der Kabine mit Kreislaufproblemen zusammengesackt. Daraufhin brachte man den 19-Jährigen ins Krankenhaus und er konnte am späten Abend wieder entlassen werden.

Leipzig. Der Schock kam kurz nach dem Abpfiff. Gerade hatte RB Leipzig mit einer besseren U19 ein wenig erhellendes 2:1 im Test gegen den FC Eilenburg gefeiert. Da geriet selbst die Auswechslung des angeschlagenen Benjamin Henrichs (Rückenprobleme) zur Nebensache. Blass und besorgt liefen Betreuer aus der Gästekabine, wo Ricardo Michael mit Kreislaufproblemen zusammengesackt war.

Paar Tage Ruhe verordnet

Der Defensivmann klagte über Kopfschmerzen, Schwäche- und Schwindelgefühle. Die herbeigerufenen Teamärzte von RB übernahmen die Erstversorgung, schickten den 19-Jährigen dann aber in die Uniklinik. Dort wurde er eingehend untersucht. „Es wurde eine erhöhte Anzahl weißer Blutkörperchen festgestellt. Es kann sein, dass ein Infekt im Anmarsch ist, es kann aber auch eine Reaktion auf seine Corona-Impfung sein. Genau lässt sich das noch nicht feststellen“, sagte Eilenburgs Trainer Nico Knaubel am Freitag.

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Die Eilenburger haben im Testkick gegen RB Leipzigs personell aufgepeppte U19 den Kürzeren gezogen. 2:1 gewannen die Hausherren am Cottaweg Zur Galerie
Die Eilenburger haben im Testkick gegen RB Leipzigs personell aufgepeppte U19 den Kürzeren gezogen. 2:1 gewannen die Hausherren am Cottaweg © Christian Modla

Noch am späten Donnerstagabend hatte sich der Zustand von Michael stabilisiert und er wurde aus dem Krankenhaus entlassen. Als Hausaufgabe gab’s ein paar Tage Ruhe verordnet. Dagegen waren die Zipperlein von Benjamin Henrichs auf der anderen Seite eher moderater Natur. „Er hat bereits nach 30 Minuten Probleme signalisiert“, so RB-Trainer Jesse Marsch. Zur Pause nahm er seinen Schützling vom Platz, der zuvor in der Partie gegen den Regionalligisten kaum Eigenwerbung betreiben konnte.

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Ein anderer Edelreservist spielte immerhin 90 Minuten durch, wandelte dabei zwischen (Flut-)licht und Schatten: Ilaix Moriba. Das war auch dem Coach aufgefallen: „Er hat Talent und besondere Momente. Aber er muss auch mit mehr Tempo spielen und mehr Verständnis für unser Spiel entwickeln“, so Marsch.