21. Januar 2021 / 13:21 Uhr

Schockdiagnose für Smidt Nielsen: Verletzungspech bei Turbine Potsdam hält an

Schockdiagnose für Smidt Nielsen: Verletzungspech bei Turbine Potsdam hält an

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Für Karoline Smidt Nielsen scheint die Saison bereits vorbei zu sein.
Für Karoline Smidt Nielsen scheint die Saison bereits vorbei zu sein. © Verein
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Frauen-Bundesliga: Die Dänin zog sich im Training einen Kreuzbandriss zu und muss in den nächsten Wochen operiert werden.

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Hiobsbotschaft für den 1. FFC Turbine Potsdam: Der Frauenfußball-Bundesligist muss in den kommenden Monaten auf Karoline Smidt Nielsen verzichten. Die 26-jährige Dänin hat sich beim Training in der vergangenen Woche am rechten Knie verletzt. Die niederschmetternde Diagnose: Kreuzbandriss. Damit dürfte für Smidt Nielsen die Spielzeit 2020/21 vermutlich beendet sein. In den kommenden Wochen wird sie sich einer Operation unterziehen.

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„Für mich sitzt der Schock noch sehr tief, nichtsdestotrotz schau ich nach vorne und stelle mich der kommenden Aufgabe zuversichtlich. Mit einer optimalen medizinischen Versorgung und meinen eigenen Erfahrungen, bin ich sehr optimistisch, so dass ich schon bald Turbine beim Erreichen unserer Ziele, unter anderem im Champions League Wettbewerb, helfen kann. Ich bin jetzt schon dankbar für die Unterstützung von Seiten des Vereins, der medizinischen Abteilung und vor allem auch meinem Team“, sagt Karoline Smidt Nielsen, die sich gemeinsam mit Merle Barth das Kapitänsamt teilt.

Von (A)lushi bis (Z)ietz: Alle deutschen Nationalspielerinnen von Turbine Potsdam

<b>Fatmire Lira Alushi:</b> Als sie 2009 aus Duisburg nach Potsdam wechselte, hieß sie noch Bajramaj. Alushi kickte bis 2011 bei Turbine, gewann mit dem Verein zwei Meisterschaften und 2010 die Champions League. Schon vor ihrem Wechsel nach Potsdam war sie 2007 mit der DFB-Elf Weltmeister geworden. Zur Galerie
Fatmire "Lira" Alushi: Als sie 2009 aus Duisburg nach Potsdam wechselte, hieß sie noch Bajramaj. Alushi kickte bis 2011 bei Turbine, gewann mit dem Verein zwei Meisterschaften und 2010 die Champions League. Schon vor ihrem Wechsel nach Potsdam war sie 2007 mit der DFB-Elf Weltmeister geworden. ©

Chef Trainer Sofian Chahed betonte: „Karo wird uns auf und neben dem Platz fehlen. Wir helfen ihr in jeglicher Hinsicht und wollen sie noch öfter im Turbine-Trikot auf dem Platz sehen“. Gegenwärtig bereiten sich die Potsdamerinnen auf die zweite Saisonhälfte vor. Am 31. Januar (Sonntag, 14 Uhr) kommt der SV Werder Bremen zum Nachholspiel aus Hinserie ins Karl-Liebknecht-Stadion, ehe sich Turbine am 5. Februar (Freitag, 19.15 Uhr) beim VfL Wolfsburg beweisen muss.