09. Dezember 2021 / 14:22 Uhr

Schon gegen Bremerhaven: Grizzlys ab Sonntag mit verringerter Hallen-Kapazität bei Heimspielen

Schon gegen Bremerhaven: Grizzlys ab Sonntag mit verringerter Hallen-Kapazität bei Heimspielen

Benno Seelhöfer
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Zuschauer ja, aber bitte mit Abstand: Geisterspiele sind bei den Grizzlys Wolfsburg zunächst allerdings kein Thema.
Zuschauer ja, aber bitte mit Abstand: Geisterspiele sind bei den Grizzlys Wolfsburg zunächst allerdings kein Thema. © City-Press / Grizzlys Wolfsburg
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Neben der 2G-plus-Regelung und der dauerhaften FFP2-Maskenpflicht gilt ab sofort auch eine neue Sitzverteilung in der Eis-Arena der Grizzlys Wolfsburg. Das bedeutet nicht nur eine geringere Zuschauer-Kapazität, sondern auch, dass die Fans bestehende Tickets in kostenlose Ersatz-Eintrittskarten umwandeln lassen müssen.

Doch nicht alles beim Alten beim Heimspiel der Grizzlys Wolfsburg am Sonntag (14 Uhr) gegen Bremerhaven. Zwar gilt wie schon beim vergangenen Heimspiel gegen Iserlohn (3:2 nach Verlängerung) nach wie vor die 2G-plus-Regel für die Zuschauer (wer eine Booster-Impfung hat, braucht keinen zusätzlichen Test) - und das Tragen einer FFP2-Maske während der gesamten Partie bleibt Pflicht. Aber von nun an werden die Wolfsburger vorerst nur eine verringerte Zahl an Zuschauern reinlassen dürfen.

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Am Wochenende wird landesweit eine neue Corona-Verordnung gelten: Demnach wird bei Veranstaltungen im Innenbereich die Zuschauerzahl auf maximal 2500 begrenzt, zudem müssen alle Fans im sogenannten Schachbrett-Muster in der Halle verteilt werden. Ein besetzter und ein unbesetzter Platz wechseln sich dabei jeweils immer ab - auch im Stehplatz-Bereich müssen diese Abstände eingehalten werden. Das reduziert die Kapazität der Wolfsburger Eis-Arena aber ohnehin auf unter die maximal zulässigen 2500 Zuschauer. Deshalb müssen auch alle Fans, die bereits ein Ticket für die Partie gekauft haben, dieses in eine kostenlose Ersatz-Karte umtauschen (siehe unten).

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"Wir kalkulieren gegen Bremerhaven mit 1400 Sitzplätzen und rund 300 Stehplätzen", sagt Yannick Imler, einer der Hygiene-Beauftragten der Grizzlys Wolfsburg. Jeweils circa 150 Gäste-Fans und 150 Wolfsburger sollen dann im Stehplatz-Bereich untergebracht werden. Eine genaue Hallen-Kapazität steht aber noch aus, weil die Stehplätze bislang noch nicht in der neuen Form eingeteilt worden waren, es fehlen noch die Erfahrungswerte. Erst danach können die Grizzlys genau kalkulieren. Imler betont aber: "Es gab bei dem einen oder anderen Profi-Klub die Erwägung, die Stehplätze zu streichen, den Schritt wollen wir aber nicht gehen."

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Die neue Verordnung soll erst mal bis zum 19. Januar gelten. "Wir sind optimistisch, dass wir mit diesen Regeln auch die Spiele um Weihnachten herum bestreiten können", sagt Imler. Wöchentliche Umplanungen sind natürlich auch für die gesamte Grizzlys-Organisation immer ein großer Aufwand.

Die gute Nachricht für alle Wolfsburger Fans ist zudem: Geisterspiele sind wohl vorerst - anders als in Baden-Württemberg, wo die DEL-Teams geschlossen auf die 750 zugelassenen Fans verzichten, und in Bayern - in Niedersachsen kein Thema. Imler: "Wir haben vom Innenministerium das Zeichen bekommen, dass der Profi-Sport weiterhin vor Fans spielen soll." Diese Pläne könnte höchstens eine neue Corona-Warnstufe durchkreuzen.

Grizzlys-Tickets müssen neu gebucht werden

Ab dem Heimspiel am Sonntag (14 Uhr) gegen Bremerhaven verteilen sich die Sitzplätze in der Wolfsburger Eis-Arena nun anders, das gaben die Wolfsburger am Donnerstag bekannt. Die Grizzlys-Mitteilung im Wortlaut:

"Aufgrund der Umstellung auf das sogenannte Schachbrett-Muster (Abstand zwischen den Plätzen) müssen bisher gekaufte Tickets für die Heimspiele, auch Dauerkarten, neu gebucht werden – als kostenloses Ersatz-Ticket. Die Abstandsregelung gilt auch für die Stehplatzbereiche. Alle Ticketkäufer sind von uns per E-Mail informiert worden. Sollte keine E-Mail eingegangen sein, bitten wir, über umbuchung@grizzlys.de mit uns Kontakt aufzunehmen."