13. April 2019 / 16:03 Uhr

Schon wieder in der Nachspielzeit: Julius Düker rettet Eintracht Braunschweig vor Heimpleite

Schon wieder in der Nachspielzeit: Julius Düker rettet Eintracht Braunschweig vor Heimpleite

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Julius Düker (rechts) erzielte gegen Großaspach den späten Ausgleich.
Julius Düker (rechts) erzielte gegen Großaspach den späten Ausgleich. © imago/Hübner
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Wie gegen 1860 München war es Julius Düker, der Eintracht Braunschweig vor einer Niederlage bewahrt. In der 92. Minute glich Düker nach einem Einwurf zum 1:1 aus. Ein wichtiger Punkt gegen die SG Sonnenhof Großaspach im Kampf um den Klassenerhalt.

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Wieder mal ein spätes Tor: Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig erreichte gegen den direkten Konkurrenten SG Sonnenhof Großaspach in der Nachspielzeit noch ein 1:1 (0:0) und hat durch das eigentlich enttäuschende Remis sogar wieder den Sprung auf Platz 16 geschafft.

An sich war schon nach wenigen Minuten klar, wer Herr im Haus ist. Die Braunschweiger berannten immer wieder das Tor der personell geschwächten Gäste, die teilweise minutenlang nicht aus der eigenen Hälfte hinauskamen.

Das sind die nächsten Spiele von Eintracht Braunschweig in der 3. Liga:

37. Spieltag (11. Mai 2019, 13.30 Uhr): Hallescher FC - Eintracht Braunschweig  Zur Galerie
37. Spieltag (11. Mai 2019, 13.30 Uhr): Hallescher FC - Eintracht Braunschweig  ©
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Hofmann mit Großchancen

Philipp Hofmann hätte nach einem Stellungsfehler des Großaspacher Keepers per Kopf das 1:0 machen müssen, der Ball ging aber über das Tor (34.). Die Schüsse aus guten Positionen von Nils Rütten (19.) und Hofmann (26.) brachten ebenfalls nichts ein, so wie auch ein weiterer Hofmann-Kopfball (39.).

Von der SG kam kaum etwas, in der Partie fehlte aus Eintracht-Sicht lediglich das überfällige Tor. Das machten aus völlig heiterem Himmel die Gäste: Timo Röttger verwertete ein Zuspiel von außen zur Großaspacher Führung (58.).

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Wieder Julius Düker

Fortan rannten die Blau-Gelben noch heftiger an, wehrten sich verzweifelt gegen die drohende Niederlage. Anders als vor der Pause, schafften sie es aber kaum noch, richtiger Torchancen herauszuspielen. Zu allem Unglück musste auch noch Ersatz-Kapitän Bernd Nehrig verletzt raus.

Als Mike Feigenspan frei durch war, den Ball aber über das Tor hämmerte (87.), war die beste Gelegenheit der gesamten 90 Minuten vergeben. Doch es gab ja noch die Nachspielzeit. Und in der traf wie schon gegen 1860 München der eingewechselte Julius Düker zum 1:1 (90.+2) – diesmal nach einem weiten Einwurf.

Eintracht: Fejzic – Kessel, Becker, Nkansah, Kijewski – Nehrig (75. Pfitzner) – Rütten, Otto – Putaro, Hofmann (67. Düker), Bär (64. Feigenspan).

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