28. Dezember 2021 / 15:10 Uhr

Schöne Bescherung: Eispiraten Crimmitschau schlagen Landshut

Schöne Bescherung: Eispiraten Crimmitschau schlagen Landshut

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Eispiraten Crimmitschau legen sich drei Punkte unter den Weihnachtsbaum.
Die Eispiraten Crimmitschau legen sich drei Punkte unter den Weihnachtsbaum. © Mario Jahn
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4:3 am zweiten Weihnachtsfeiertag: Die Eispiraten aus Crimmitschau beschenken sich zum Fest selbst und konnten in der heimischen Halle gewinnen.

Crimmitschau. Frohe Bescherung am zweiten Weihnachtsfeiertag: Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr sonntägliches Heimspiel gegen den EV Landshut mit 4:3 gewonnen. Die Westsachsen kämpften sich nach einem durchwachsenen ersten Drittel eindrucksvoll zurück und sicherten sich dank eines späten Treffers von Scott Timmins die drei Zähler im vorletzten Heimspiel der Saison.

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Landshut eiskalt

Die Eispiraten erwischten erneut keinen guten Start und mussten einmal mehr einen frühen Rückstand hinnehmen. Andrée Hult bekam vor dem Tor der Eispiraten zu viel Platz und ließ Luka Gracnar mit seinem präzisen Schuss in den Winkel keine Chance zur Abwehr – 0:1 (2.). Die Bayern wirkten auch in der Folge viel spritziger und druckvoller. Immer wieder musste Gracnar sein ganzes Können zeigen und vereitelte somit weitere Gegentreffer.

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Die Mannschaft von Coach Marian Bazany konnte im ersten Durchgang hingegen nur fünf Torschüsse verbuchen und ließ ihre Torgefahr mehr als vermissen. Folglich gab es Umstellungen im System von Bazany, der durchaus klare Worte in der Kabine fand und auch die Reihen umstellte. Und seine Schützlinge ließen Taten sprechen.

In numerischer Überzahl nutzte der zentral gut postierte Scott Feser einen Abpraller und bugsierte die Scheibe reaktionsschnell zum 1:1 ins Tor von Dimitrij Pätzold – 1:1 (28.). Der Bann schien nun gebrochen. Die Crimmitschauer zeigten plötzlich ein ganz anderes Gesicht und brachten mehr Schüsse zum Tor. So war es Felix Thomas, dessen hohe Hereingabe von Mario Scalzo noch entscheidend abgefälscht werden konnte. Der Puck landete so nach 30 Minuten zum 2:1 im Netz – die erstmalige Eispiraten-Führung. Ty Wishart kurbelte kurze Zeit später das Spiel an und leitete über Vincent Schlenker einen schnellen Angriff ein. Der Schuss des Kapitäns konnte von Pätzold noch pariert werden, doch Wishart stand goldrichtig und drückte die Hartgummischeibe zum 3:1 über die Torlinie (33.). Der Kanadier erzielte so seinen ersten Treffer nach seiner Rückkehr. Lange konnte er sich aber nicht freuen. Die Landshuter schlugen im Powerplay eiskalt zurück.

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Ambitionen untermauert

Marco Pfleger ließ Gracnar mit seinem strammen Schuss unter die Latte keine Chance – nur noch 3:2 für die Crimmitschauer (36.). Im Schlussabschnitt begegneten sich zwei Teams, die unbedingt gewinnen wollten und sich keinen Zentimeter Eis schenkten. Folglich gab es auf beiden Seiten auch mehrere gute Gelegenheiten. Die Landshuter konnten aus einer dieser Kapital schlagen und kamen ins Spiel zurück. Yannik Valenti erhielt in der Crimmitschauer Defensivzone zu viel Platz und bestrafte dies mit seinem Treffer zum 3:3, begünstigt durch den Innenpfosten, von wo aus der Puck letztlich ins Tor flog (52.). Der Lucky-Punch gelang jedoch den Gastgebern. So war es Scott Timmins in der 59. Minute, der mit viel Tempo den Weg zum Landshuter Tor suchte, mit seinem ersten Schuss noch an Pätzold scheiterte, den Rebound aber dann zum 4:3 versenkte.

Für die Eispiraten gab es also am zweiten Weihnachtsfeiertag großen Grund zur Freude. Zwar starteten die Crimmitschauer durchwachsen in ihr Heimspiel, kämpften sich aber bärenstark zurück und untermauern mit diesem Sieg ihre Ambitionen auf einen direkten Playoff-Platz in der DEL2. pm

Torfolge (0:1, 3:1, 1:1):

0:1 Andreé Hult (Marco Pfleger, Sahir Gill) 01:46

1:1 Scott Feser (Mathieu Lemay, Mario Scalzo) 27:18 – PP1

2:1 Mario Scalzo (Felix Thomas, Vincent Schlenker) 29:11


3:1 Ty Wishart (Vincent Schlenker, Ole Olleff) 32:07

3:2 Marco Pfleger (Andreé Hult, Maximilian Forster) 35:04 – PP1

3:3 Yannik Valenti (Josef Mikyska, Lukas Mühlbauer) 51:22

4:3 Scott Timmins (Mario Scalzo, Gregory Kreutzer) 58:03.

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