15. September 2018 / 16:16 Uhr

Schrecksekunde in Wolfsburg: Roussillon knipst Kameramann aus

Schrecksekunde in Wolfsburg: Roussillon knipst Kameramann aus

Marvin Behrens
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Wenn Jerome Roussillon abzieht, müssen Kameramänner in Deckung gehen: Beim Spiel gegen Hertha BSC erwischte ein Volley-Kracher einen Fotografen am Kopf. Der blieb erstmal benommen liegen. 
Wenn Jerome Roussillon abzieht, müssen Kameramänner in Deckung gehen: Beim Spiel gegen Hertha BSC erwischte ein Volley-Kracher einen Fotografen am Kopf. Der blieb erstmal benommen liegen.  © dpa/Collage
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Sein satter Linksschuss sorgte für Aufsehen: Jerome Roussilon zog nach einer Ecke aus ungefähr 20 Metern ab. Sein Versuch verfehlte das Ziel knapp, traf aber einen Kameramann, der hinter der Werbebande postiert war. 

Der VfL Wolfsburg legte gegen die Hertha los wie die Feuerwehr: In den ersten drei Minuten bekamen die "Wölfe" drei Ecken zugesprochen. Einmal brachte Maxi Arnold den Ball auf Linksfuß Jerome Roussillon. Dieser Schuss verfehlte sein Ziel, traf aber einen Fotografen.

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Erleichterung in den Gesichtern der VfL-Profis. Maxi Arnold herzt Admir Mehmedi nach seinen späten Ausgleichstreffer in der 94. Minute.  Zur Galerie
Erleichterung in den Gesichtern der VfL-Profis. Maxi Arnold herzt Admir Mehmedi nach seinen späten Ausgleichstreffer in der 94. Minute.  ©

Roussillons ungewollter Volltreffer

Nach einer Ecke von Josip Brekalo zwang er zuerst Rune Jarstein (bislang noch ohne Gegentor in dieser Saison) mit einem satten Volley-Kracher zu einer Glanztat. Beim Eckball durch Arnold lauerte der Franzose erneut im Rückraum und nahm die Flanke direkt.

Dieses Mal ging sie knapp am Tor vorbei. Ein Volltreffer war es leider trotzdem: Der harte Schuss traf einen Kameramann am Kopf. Der ging benommen zu Boden. Der Wolfsburger Neuzugang vergewisserte sich bei ihm persönlich nach seinem Wohlergehen. Einige Augenblicke später rappelte sich der Getroffene wieder auf, nachdem ihm Sanitäter und zwei Leute vom VfL-Staff zur Hilfe eilten. Roussilons Linksschuss sorgte für verfrühten Dienstschluss beim Kameramann.

"Roussilon braucht wohl nen Waffenschein"

Die Twitter-User, die das Spiel verfolgen, stellten fest: Kameramänner "leben sehr gefährlich" in Wolfsburg und wünschen ihm gute Besserung. Da können wir uns nur anschließen!

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