11. Juli 2019 / 17:01 Uhr

Schubert-Nachfolge: Torwartfrage bei Dynamo Dresden „völlig offen“

Schubert-Nachfolge: Torwartfrage bei Dynamo Dresden „völlig offen“

dpa
Patrick Wiegers ist einer der drei Kandidaten um den Torwartposten bei Dynamo Dresden. 
Patrick Wiegers ist einer der drei Kandidaten um den Torwartposten bei Dynamo Dresden.  © 2016 Getty Images
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Aus drei mach eins: Wer wird nach dem Abgang von Markus Schubert der neue Stammtorwart von Dynamo Dresden? Noch haben alle die gleiche Chance. Coach Cristian Fiel will am Ende seinen Bauch entscheiden lassen.

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Längenfeld (dpa) – Junioren-Nationaltorhüter Markus Schubert ist weg. Nun sucht Dynamo Dresden eine neue Nummer Eins. Keine andere Position ist beim Fußball-Zweitligisten so hart umkämpft und offen wie die des Torwarts:

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PATRICK WIEGERS: Der 29-Jährige steht seit 2014 bei den Sachsen unter Vertrag und erlebt bei Dynamo gerade seinen zweiten Frühling. Denn eigentlich war der gebürtige Deggendorfer nur noch Torwart Nummer drei. Doch das Hick-Hack um die letztlich ausgebliebene Vertragsverlängerung von „Torwartprojekt“ Schubert bescherte ihm eine neue Chance. Wiegers besticht sowohl auf als auch neben dem Platz mit seiner Ruhe. „Der Trainer weiß, was er an mir hat. Ich habe kein Problem damit vor 30 000 im Stadion zu spielen“, erklärte Wiegers im Sommertrainingslager im österreichischen Längenfeld.

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KEVIN BROLL: Der 23 Jahre alte Neuzugang trägt zwar nominell in der kommenden Spielzeit das Trikot mit der Nummer Eins, Aussagekraft hat das aber keine. Zumal Broll sich bereits im Training verletzte und im Trainingslager mit einer Rippenblessur zeitweise aussetzen musste. „Man muss das mit dem Kopf einfach ausschalten, darf nicht groß darüber nachdenken“, sagte der Schlussmann nach dem Testspiel gegen Unterhaching. Broll gilt als Elfmeter-Killer, acht von 13 Strafstößen konnte er in seiner Profikarriere bisher vereiteln.

TIM BOSS: Vor einem Jahr nach Dresden gekommen, ist Boss das zweite Jahr in Folge Herausforderer. Letzte Saison bremste den 26-Jährigen während der Vorbereitung eine Verletzung aus, weswegen er kein einziges Pflichtspiel für Dynamo absolvierte. „In gewissen Teilen hat es mich sicherlich vorangebracht, weil man in einigen Aspekten dazulernt. Es ist ja nicht alles negativ. Für die Persönlichkeit und die Erfahrung ist das schon von Vorteil“, erklärte der gebürtige Kölner. Boss gilt als der beste Fußballer unter den drei Kandidaten, was der Philosophie von Coach Cristian Fiel entgegenkommt.

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DAS SAGT CHEFTRAINER CRISTIAN FIEL: „Letzten Endes wird es dann darauf hinauslaufen, bei welchen Torhüter ich das beste Gefühl habe“, sagte der 39-Jährige. „Das wird mein Bauch entscheiden, weil sie alle super arbeiten und auf einem ähnlichen Niveau sind. Da muss ich wirklich wie so oft nach meinem Bauch entscheiden.“

DAS SAGT TORWART-COACH BRANISLAV ARSENOVIC: „Das Rennen ist komplett offen. Für uns ist es wichtig, dass jeder gleich behandelt wird und die Spielzeit bekommt. Alle drei sind verschieden, jeder hat seine Stärken und Schwächen. Aber ich bin glücklich, dass wir drei Jungs haben, die so Gas geben und sich gegenseitig pushen.“

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