23. November 2021 / 15:00 Uhr

Schwache Wurfquote verhindert Erfolg des ASC Göttingen in Aschersleben

Schwache Wurfquote verhindert Erfolg des ASC Göttingen in Aschersleben

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Philipp Sprung (hier im Heimspiel gegen Bramsche) war in Aschersleben Topscorer.
Philipp Sprung (hier im Heimspiel gegen Bramsche) war in Aschersleben Topscorer. © Harald Kuhl
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Mit einem kleinen Aufgebot sind die Regionalliga-Basketballer nach Aschersleben gereist. Sie sind mit einer Niederlage zurückgekehrt, aber auch personell dezimiert wäre mehr drin gewesen.

Mit nur sieben Spielern waren die Regionalliga-Basketballer des ASC Göttingen zum Duell bei den heimstarken Aschersleben Tigers gereist. Nach einer verschlafenen Anfangsphase mussten sich die Königsblauen mit einer 74:86-Niederlage begnügen.

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Insgesamt sieben Ausfälle mussten die ASCer verkraften, dennoch wollte Headcoach Gökhan Özbas die Anzahl der Spieler nicht als Hauptgrund für die Niederlage gelten lassen: „Die sieben Jungs, die dabei waren, sind stark genug, um auch mit einem dezimierten Kader einen Sieg einzufahren. Andere Teams haben zudem auch mit Ausfällen zu kämpfen.“ Vielmehr verschliefen die Göttinger, wie auch schon in der Vorwoche, den Start des Spiels komplett und lagen deshalb bereits früh zurück. Zudem wurden die ASCer von der Treffsicherheit der Gastgeber überrascht, die einen Dreier nach dem nächsten versenkten. Gleichzeitig waren die Königsblauen häufig einen Schritt zu spät und machten es ihren Gegnern aufgrund mangelnder Aggressivität nicht besonders schwer. Die logische Konsequenz: Ein 11:29-Rückstand nach dem ersten Viertel. Entmutigen ließen sich die Leinestädter davon jedoch nicht, kämpften konsequent weiter und entschieden das zweite Viertel mit 26:19 für sich, so dass es mit zehn Punkten Rückstand (38:48) in die Pause ging.

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Die Hoffnungen der Göttinger auf einen Sieg wurden allerdings bereits in den ersten vier Minuten der zweiten Hälfte stark eingedämmt. Center Niko Schultz musste in der 24. Minute nach seinem vierten Foul und einem anschließenden technischen Foul auf der Bank Platz nehmen. Özbas bewertete die Aktion mit gemischten Gefühlen: „Man sollte sich als Spieler auch mal ärgern dürfen. Allerdings müssen wir auch noch smarter mit den Entscheidungen der Unparteiischen umgehen, damit wir solche Situationen vermeiden.“ Zum Ende des dritten Viertels sah es beim 51:72 bereits nach einer herben Niederlage für die Göttinger aus.

So schnell wollten sich die verbliebenen sechs Spieler dann aber nicht aufgeben und versuchten die Flucht in die Offensive: Kapitän Philipp Sprung – mit 24 Punkten Topscorer der Partie – zog ein ums andere Mal stark zum Korb. Justus Klinke traf zwei Dreier in Folge und der ASC rückte auf zehn Punkte heran. Für einen Überraschungserfolg war die Göttinger Wurfquote aber insgesamt zu schwach. – ASC: Sprung (24), Boakye (10), Heidelberg (3), Klinke (6), Rodeck (12), Hackel (9), N. Schultz (10).

Von kal/r