19. Oktober 2019 / 18:23 Uhr

Schwarzer Samstag für Dynamos Junioren: Niederlagen gegen Kiel und Leipzig

Schwarzer Samstag für Dynamos Junioren: Niederlagen gegen Kiel und Leipzig

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Die U17 der SG Dynamo Dresden unterlag RB Leipzig klar und deutlich mit 0:5. 
Die U17 der SG Dynamo Dresden unterlag RB Leipzig klar und deutlich mit 0:5.  © Steffen Manig
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Sowohl die A- als auch die B-Jugend der Schwarz-Gelben geht in der Bundesliga Nordost/Nord leer aus. Die U17 verliert das Sachsenderby gegen RB Leipzig klar mit 0:5, die U19 unterliegt in Kiel trotz Führung noch mit 1:3.

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Kiel/Dresden. Nach den Zweitliga-Profis, die am Freitag in Fürth mit 0:2 verloren hatten, mussten am Wochenende auch die Bundesliga-Junioren von Dynamo Dresden Niederlagen einstecken. Die U19 verlor am Sonnabendmittag bei Holstein Kiel mit 1:3, die U17 musste sich wenig später im heimischen Ostragehege der Mannschaft des neuen Tabellenführers RB Leipzig klar mit 0:5 geschlagen geben.

Die A-Junioren starteten an der Kieler Förde eigentlich ganz nach Wunsch, denn Torjäger Ransford-Yeboah Königsdörffer lief nach einem Dresdner Ballgewinn im Mittelfeld allein auf den KSV-Keeper zu und erzielte schon in der 3. Minute das 1:0 für die Gäste. Doch die Freude währte nicht lange, denn zwei Minuten später leistete sich die Abwehr grobe Schnitzer und Maximilian Zoch glich postwendend aus. „Da sahen wir defensiv nicht gut aus“, bemerkte Co-Trainer Andreas Trautmann verärgert. Sein Team geriet danach weiter unter Druck, Kiel machte das Spiel und ging nach der Pause auch verdient mit 2:1 in Führung. Wieder war es Zoch, der die SGD-Hintermannschaft narrte (47.). In der 59. Minute gelang Leon Gino Schmidt vor 90 Zuschauern das 3:1 für die Holsteiner. „Wir hatten auch noch ein paar Chancen, aber die Lockerheit hat unseren Stürmern heute etwas gefehlt. So geht das Ergebnis in Ordnung“, bekannte Trautmann. Mit der vierten Niederlage der Saison steht die Truppe von Trainer Willi Weiße weiter auf Platz sechs der Tabelle.

Dynamos U19: Kiefer – Alagic, Schrewe, Lebedev (62. Nathe) – Schurz (62. Jiranek), Großer, Stiller (75. Vogt), Kühn – Kang, Gollnack – Königsdörffer (77. Harres)

DURCHKLICKEN: Das sind die Eindrücke aus der B-Junioren-Bundesliga von Dynamo gegen RB Leipzig

Die Bundesliga-B-Junioren von Dynamo Dresden wurden sich im heimischen Ostragehege vom neuen Tabellenführer RB Leipzig mit 0:5 Toren klar bezwungen. Zur Galerie
Die Bundesliga-B-Junioren von Dynamo Dresden wurden sich im heimischen Ostragehege vom neuen Tabellenführer RB Leipzig mit 0:5 Toren klar bezwungen. ©
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Die B-Junioren der Schwarz-Gelben erwischten im Sachsenderby gegen RB Leipzig auch nicht ihren besten Tag. Die körperlich überlegenen Gäste aus der Messestadt gingen in der 11. Minute durch Mehmet Ibrahimi mit 1:0 in Front, Daniel Krasucki erhöhte noch vor der Pause (29.). Dynamo indes sündigte mit seinen Möglichkeiten. Trainer Oliver Heine bemerkte: „Wir haben in der ersten Halbzeit ein Chancenverhältnis von 4:4, aber RB schießt zwei Tore und wir nicht.“ Nach dem Seitenwechsel konnten die Gastgeber dann auch spielerisch nicht mehr mit den „Roten Bullen“ mithalten: „Wir wollten nach dem 0:2 natürlich mehr Risiko gehen, haben aber die Leipziger viel zu leicht zu Kontern eingeladen, die sie dann auch veredelt haben“, so Heine. Luis Klein (51.) erhöhte erst auf 3:0 für die Gäste, ehe Daniel Krasucki mit seinem zweiten Treffer und Solomon Owosu Bonnach in der 54. Minute zwei Schlafeinlagen der Hausherren zum 5:0-Endstand nutzten. „Die letzten beiden Tore waren Geschenke, die wir machen, aber nicht passieren dürfen. Wir haben heute viel Lehrgeld gezahlt“, so Heine. Selbst aus der bis zuletzt erhofften Ergebniskosmetik wurde nichts, denn Kapitän Till Jacobi verschoss den von ihm herausgeholten Foulelfmeter. Durch die Niederlage rutschte Dynamo auf Platz sechs ab, RB übernahm derweil wieder die Spitzenposition.

Dynamos U17: Maul – Rothe, Hollenbach, Vieth, Schreiber – Schmidt (72. Gröber), Scharfenberg (41. Kiesewalter), Jacobi, Cerny (52. Weiß) – Ehrlich (72. Hink), Naderi (67. Hennig

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