23. Juni 2021 / 19:56 Uhr

EM-Gruppe E kompakt: Emil Forsberg schießt Robert Lewandowski raus - Spanien Gruppenzweiter

EM-Gruppe E kompakt: Emil Forsberg schießt Robert Lewandowski raus - Spanien Gruppenzweiter

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Emil Forsberg (l.) erzielte beim Schweden-Remis gegen Polen die Führung. Spanien feierte im Parallelspiel einen Kantersieg.
Emil Forsberg (l.) erzielte beim Schweden-Remis gegen Polen die Führung. Spanien feierte im Parallelspiel einen Kantersieg. © IMAGO/Bildbyran/Shutterstock (Montage)
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Doppelpacks von Emil Forsberg und Robert Lewandowski - doch nach der Partie zwischen Schweden und Polen jubelt nur der Leipziger. Spanien findet seine Form und zieht als Gruppenzweiter ins Achtelfinale ein.

Schweden - Polen 3:2 (1:0)

Für Weltfußballer Robert Lewandowski ist die Europameisterschaft bereits beendet. Der Stürmerstar des FC Bayern verlor mit der polnischen Nationalmannschaft das abschließende Vorrundenspiel mit 2:3 (0:1) gegen Schweden und erlebte nach der Weltmeisterschaft 2018, als man ebenfalls bereits in der Gruppenphase scheiterte, die zweite herbe Turnier-Enttäuschung nacheinander. Die weiter ungeschlagenen Schweden ziehen derweil als Sieger der Gruppe E ins Achtelfinale ein und treffen dort am 29. Juni in Glasgow auf einen der vier besten Gruppendritten.

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Entscheidende Figur für die Skandinavier war Emil Forsberg von RB Leipzig. Dem Offensivallrounder gelang in St. Petersburg bereits nach 82 Sekunden das 1:0 und erzielte damit das zweitschnellste Tor der EM-Geschichte. Nach dem Seitenwechsel legte der 29-Jährige nach (58.) und schraubte sein Trefferkonto bei dem Turnier auf drei Tore. Lewandowski, der nach 17 Minuten binnen weniger Sekunden zweimal die Latte getroffen hatte, konnte per Doppelpack zwar ausgleichen (61. und 84.) - Viktor Claesson stellte in der Nachspielzeit den schwedischen Sieg sicher (90.+4).

Slowakei - Spanien 0:5 (0:2)

Nach einem Stotterstart mit den Unentschieden gegen Schweden und Polen hat Mitfavorit Spanien rechtzeitig sein erwartetes Leistungsniveau erreicht und ist ins Achtelfinale eingezogen. Die Mannschaft des zuletzt erheblich in die Kritik geratenen Trainers Luis Enrique kam gegen die Slowakei zu einem souveränen 5:0 (2:0) und trifft als Zweiter der Gruppe E am 28. Juni in Kopenhagen nun auf Kroatien. Die Slowaken müssen aufgrund ihrer schlechten Tordifferenz hingegen die Heimreise antreten. Profiteur ist die Ukraine, die nun ebenfalls als einer der vier besten Gruppendritten feststeht und für die Runde der letzten 16 Mannschaften planen kann.

Für Spanien begann der Mittwochabend in Sevilla allerdings nicht wie erhofft. Alvaro Morata scheiterte nach zwölf Minuten per Foulelfmeter an Martin Dubravka - doch statt zum Helden wurde der Keeper der Slowakei noch in der ersten Hälfte zur tragischen Figur. Nach einem Lattenschuss von Pablo Sarabia schmetterte der 32-Jährige den Ball mit der Hand ins eigene Tor und sorgte damit für die spanische Führung (30.). Danach kam der Favorit immer besser in Schwung und feierte durch Treffer von Aymeric Laporte (45.+3), Sarabia (56.), Ferran Torres (67.) sowie einem Eigentor von Juraj Kucka (71.) einen deutlichen Erfolg.

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