09. Oktober 2019 / 21:13 Uhr

Kurioser Wortwechsel bei Schweigeminute: Vorfall vor Argentinien-Spiel sorgt für Applaus

Kurioser Wortwechsel bei Schweigeminute: Vorfall vor Argentinien-Spiel sorgt für Applaus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bei der Schweigeminute für die Opfer des Amoklaufs in Halle gab es Beifall nach einem kuriosen Wortgefecht
Bei der Schweigeminute für die Opfer des Amoklaufs in Halle gab es Beifall nach einem kuriosen Wortgefecht © 2019 Getty Images/Twitter/Montage
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Vor dem Länderspiel zwischen Deutschland und Argentinien führte ein kurioser Zwischenfall während der Schweigeminute für die Opfer des Amoklaufs von Halle an der Saale zu spontanem Applaus im Dortmunder Stadion – und einer sympathischen Geste von Nationalspieler Serge Gnabry. So reagiert das Netz.

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Vor dem Länderspiel zwischen Deutschland und Argentinien ist es zu einem kuriosen Vorfall gekommen. Die Mannschaften hatten im Dortmunder Signal-Iduna-Park gerade Aufstellung zur kurzfristig anberaumten Schweigeminute für die Todesopfer des Amoklaufs in Halle an der Saale genommen (der SPORTBUZZER berichtete), da kam es während der allgemeinen Stille zu einem Wortwechsel auf den Tribünen, der im Stadion deutlich zu hören war.

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Das war passiert: Mitten in die Schweigeminute platzte der einsame Gesang eines Störenfrieds, der begann, lauthals die deutsche Nationalhymne zu singen. Nach den ersten Worten, nämlich „Einigkeit und Recht und Freiheit“ wurde er jedoch von einem anderen Fan deutlich hörbar mit einem „Halt die Fresse“ ausgekontert. Dieser Zwischenruf wurde allem Anschein nach auch auf den Platz getragen – während es im Stadion zu lautem Applaus kam, schwenkte die Kamera auf Nationalspieler Serge Gnabry vom FC Bayern, der schmunzeln musste.

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So reagiert das Netz auf den Vorfall bei der Schweigeminute:

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