09. Oktober 2019 / 19:15 Uhr

Schweigeminute vor Deutschland-Länderspiel gegen Argentinien: Trauer nach tödlichen Schüssen in Halle

Schweigeminute vor Deutschland-Länderspiel gegen Argentinien: Trauer nach tödlichen Schüssen in Halle

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zuletzt gab es im Juni 2019 eine Schweigeminute bei einem Spiel des DFB-Teams. Damals zu Ehren des gerade verstorbenen Ex-UEFA-Präsidenten Lennart Johansson.
Zuletzt gab es im Juni 2019 eine Schweigeminute bei einem Spiel des DFB-Teams. Damals zu Ehren des gerade verstorbenen Ex-UEFA-Präsidenten Lennart Johansson. © imago images / Moritz Müller
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Vor dem Testspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Argentinien wird eine Schweigeminute abgehalten. Anlass ist der Amoklauf von Halle, bei dem am Mittwoch zwei Menschen getötet wurden.

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Zum Gedenken an die Opfer von Halle hält der Deutsche Fußball-Bund vor dem Länderspiel am Mittwochabend (20.45 Uhr/hier im Liveticker verfolgen) gegen Argentinien in Dortmund eine Schweigeminute ab. Der DFB bestätigte eine entsprechende Meldung der Bild rund zwei Stunden vor dem Spiel.

Bei Angriffen mitten in Halle/Saale in Sachsen-Anhalt waren am Mittwoch vor einer Synagoge und in einem Döner-Imbiss zwei Menschen erschossen worden. Die Stadt Halle sprach von einer „Amoklage“. Die Polizei hat ihre Warnung vor einer akuten Gefährdungslage für die Bevölkerung inzwischen aufgehoben.

Stadt Halle spricht von "Amoklage" nach Anschlag auf Synagoge

Die jüdische Gemeinde von Halle entging am Mittwochmittag womöglich einer Katastrophe. Ein Täter mit Stahlhelm und Stiefeln versuchte Mittwochmittag die Synagoge mit Waffengewalt zu stürmen, scheiterte jedoch, wie die dpa aus Sicherheitskreisen erfuhr. In dem Gotteshaus feierten zu dem Zeitpunkt 70 bis 80 Menschen den höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur.

Die Stadt Halle sprach am frühen Nachmittag von einer „Amoklage“. Die Polizei hatte zuvor mitgeteilt, mehrere bewaffnete Täter seien mit einem Auto auf der Flucht. Fotos und Videos, die von Medien veröffentlicht wurden, zeigten aber nur einen maskierten Schützen. Auch Augenzeugen sprachen nur von einem Täter. Am frühen Nachmittag meldete die Polizei die Festnahme einer Person. Aus Sicherheitskreisen hieß es am Abend, es deute nun doch alles auf einen Einzeltäter hin.

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