05. November 2020 / 12:49 Uhr

"Schweine", "stark asozial": Union-Berlin-Star Max Kruse schimpft auf Polizei

"Schweine", "stark asozial": Union-Berlin-Star Max Kruse schimpft auf Polizei

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Im Mecker-Modus: Unions Max Kruse regt sich über die Polizei auf.
Im Mecker-Modus: Unions Max Kruse regt sich über die Polizei auf. © dpa
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Auf dem Fußballfeld brillierte Max Kruse zuletzt und führte Union Berlin zu drei Punkten im Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim. Vor dem Heimauftritt gegen Arminia Bielefeld sorgt er für Schlagzeilen außerhalb des Platzes. Diesmal richtet sich sein Unmut gegen die Polizei.

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Max Kruse sorgt für Wirbel: Nachdem der Star von Union Berlin geblitzt wurde, lederte der Ex-Nationalspieler via Social Media gegen die Berliner Polizei - und wie. Schließlich war der Stürmer gar nicht zufrieden mit dem Standort der Radar-Kontrolle.

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Was war passiert? Der Bundesliga-Kicker war in einer 30er-Zone zu schnell unterwegs gewesen. Mit drastischen Worten beschwerte sich der Fußball-Profi danach bei Instagram über die Radarkontrolle in der Hauptstadt. "Schweine", schrieb Kruse bei Instagram auf einem Foto, das den angeblichen Tatort zeigte, versah das Wort mit einem wutschnaubenden Emoji und ergänzte: "Sorry, aber fünf Meter nach einem Schild einen Blitzer hinzustellen, ist schon stark asozial", wetterte der 32-Jährige.

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Zunächst hatte die Bild über den Vorfall berichtet. Kruse, dessen Hang zu flotten Flitzern bekannt ist, war nach eigenem Empfinden gar nicht sehr schnell unterwegs. "Ich bin da jetzt auch nicht mit 70 durchgefahren, ja, also nicht übertreiben. Ich wurde geblitzt, ungefähr 42, 43, weil, man soll ja auch nicht ruckartig abbremsen, sonst kann einer hinten in einen reinfahren. Deswegen hab ich langsam runtergebremst von 50, wurde bei 42 dann geblitzt. Also, liebe Polizei Berlin, solltet ihr nochmal überprüfen", sagte Kruse in einem Online-Video. "Ansonsten muss ich da leider gegen vorgehen."



Union Berlin reagiert: "Für uns hat das gar keine Bedeutung"

"Für uns hat das gar keine Bedeutung", sagte Unions Kommunikations-Chef Christian Arbeit am Donnerstag zu Kruses Aktion. Vonseiten des Vereins werde es "keine Einschätzung" dazu geben. Die Eisernen bereiten sich derzeit auf das nächste Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen Arminia Bielefeld vor. "Ich wüsste nicht, was das für eine Rolle spielen sollte für uns", antwortete Arbeit auf die Frage zu möglichen Konsequenzen für Kruse.

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