14. August 2019 / 18:32 Uhr

Schweißtreibende Angelegenheit für Leipziger beim Triathlon in Tokio

Schweißtreibende Angelegenheit für Leipziger beim Triathlon in Tokio

Frank Schober
Leipziger Volkszeitung
Caroline Pohle und Martin Schulz im Trainingscamp 60 km vor Tokio.
Caroline Pohle und Martin Schulz im Trainingscamp 60 km vor Tokio.
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Die Triathleten Caroline Pohle und Martin Schulz kämpfen in Tokio mit 90 Prozent Luftfeuchtigkeit und Taifun-Ausläufer.

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Tokio. Eine Olympia-Qualifikation wird aufgrund immer begrenzterer Quotenplätze je Sportart und immer größerer Leistungsdichte in der Welt von Mal zu Mal schwieriger. Für viele Athleten ist es schon ein herausragendes Erlebnis, bei den vorolympischen Testrennen rund ein Jahr vor den Spielen dabei zu sein. Am Donnerstag startet Caroline Pohle von den Tristars Markkleeberg in Tokio auf der olympischen Distanz, am Samstag ist Paralympics-Sieger Martin Schulz (SC DHfK) auf der Sprintdistanz an der Reihe. Beide Leipziger Asse hatten seit 5. August genügend Zeit, sich in Japan zu akklimatisieren. Dies war auch nötig. „Der wärmste und schwülste Tag der vergangenen Jahre in Leipzig ist ein Witz gegen das, was wir hier erleben“, sagte Martin Schulz.

Am Mittwoch gab es einen Wetterumschwung, das Rennen am Donnerstag von Caro Pohle wird von Ausläufern des Taifuns „Krosa“ mit Dauerregen und starken Windböen begleitet – und stand bis Mittwochabend dennoch nicht auf der Kippe.

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„Das Wasser ist mega heiß“

„Wir waren anfangs 60 Kilometer von Tokio entfernt mitten im Wald untergebracht – mit Top-Trainingsbedingungen“, berichtet die 24-Jährige. „Die Autofahrer sind freundlich, wir haben genügend Platz zum Radfahren. Die Temperaturen sind nicht das größte Problem, aber die ersten Läufe waren schrecklich bei 90 Prozent Luftfeuchtigkeit. Inzwischen fühle ich mich aber deutlich besser und habe ein gutes Gefühl.“ Das Essen sei typisch asiatisch, zwischen Mittag und Abendbrot gebe es keinen Unterschied. „Aber wir arrangieren uns. Da ich kein Fleisch esse und kein Sushi-Fan bin, muss ich immer schauen, wie ich zurechtkomme.“

Nachdem wegen der schlechten Wasserqualität ein Duathlon im Gespräch war, beginnt der Wettkampf nun wohl mit dem Schwimmen. „Das Wasser ist mega heiß – vielleicht wird die Strecke verkürzt“, meinte Caroline Pohle. In den vergangenen Tagen hatten die Freiwasserschwimmer die Bedingungen vor der japanischen Hauptstadt scharf kritisiert. Obwohl ihr Rennen von 10 auf 5 km reduziert wurde, stiegen zahlreiche Top-Leute bei 29,5 Grad Wassertemperatur vorzeitig aus. Für die besten Triathleten wie Laura Lindemann (Potsdam) geht es am Donnerstag bereits ums Olympiaticket. Die zweite Reihe um Caro Pohle kann sich im Frühjahr 2020 den offenen Platz in der Mixedstaffel sichern.

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