19. Juni 2021 / 10:59 Uhr

"Genauso verletzlich": Schweiz-Trainer Petkovic mit emotionaler Fan-Botschaft vor Gruppen-Endspiel

"Genauso verletzlich": Schweiz-Trainer Petkovic mit emotionaler Fan-Botschaft vor Gruppen-Endspiel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Schweiz-Trainer Vladimir Petkovic hat die Fans zu Unterstützung aufgerufen.
Schweiz-Trainer Vladimir Petkovic hat die Fans zu Unterstützung aufgerufen. © IMAGO/Just Pictures
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Für die Schweiz geht es im abschließenden Gruppenspiel gegen die Türkei am Sonntag nach nur einem Punkt aus zwei Spielen gegen den EM-K.o. Trainer Vladimir Petkovic formulierte vor dem wichtigen Duell mit den Türken eine emotionale Fan-Botschaft und forderte die Unterstützung der eigenen Anhänger. 

Der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic hat sich vor dem letzten EM-Gruppenspiel seiner Mannschaft gegen die Türkei in einem emotionalen offenen Brief an die Fans gewandt und um Unterstützung geworben. "Fußballspieler und Trainer haben Gefühle, Sorgen, Ängste und Freuden wie alle anderen. Wir sind genauso verletzlich", heißt es in dem Brief des 57-Jährigen, der in der Schweiz am Wochenende zu lesen ist. "Und deshalb brauchen wir vor diesem entscheidenden Spiel die Unterstützung von Euch allen. Eure Solidarität. Eure Positivität."

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Petkovic ergänzt: "Wir werden alles dafür tun, dass wir uns am Sonntagabend alle gemeinsam freuen können. Dass wir zusammen stolz sein können. Auf unsere Nati und auf unsere Schweiz!" Nach einem 1:1 gegen Wales und einer 0:3-Niederlage gegen Italien stehen die Eidgenossen an diesem Sonntag (18 Uhr/Magenta TV) in Baku unter Druck.

Pektovic wirbt für "Solidarität, Identifikation, Freude und Respekt"

"Gegen Italien ist es mir nicht gelungen, unsere Nati so einzustellen, dass wir die starken Italiener hätten besiegen können", schreibt Petkovic. "Im Spiel der letzten Chance müssen wir neben der richtigen taktischen Ausrichtung auch wieder alle unsere Werte und Tugenden auf den Platz bringen: Solidarität, Identifikation, Freude und Respekt. Dann können wir es schaffen." Unterschrieben ist der offene Brief mit "Herzlich, Euer Vladimir Petkovic".