10. Oktober 2019 / 10:59 Uhr

Neuer Schwung an alter Wirkungsstätte? Ex-Wolfsburger Hanslik trifft mit Holstein Kiel auf die VfL-Profis

Neuer Schwung an alter Wirkungsstätte? Ex-Wolfsburger Hanslik trifft mit Holstein Kiel auf die VfL-Profis

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Ex-Wolfsburger Daniel Hanslik ist in Kiel noch nicht richtig angekommen.
Ex-Wolfsburger Daniel Hanslik ist in Kiel noch nicht richtig angekommen. © imago images / Claus Bergmann
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Zwei Jahre spielte Daniel Hanslik für die Reserve des VfL Wolfsburg in der Regionalliga, ehe der 23-Jährige zu Holstein Kiel gewechselt ist. Doch bei seinem neuen Klub ist er noch nicht richtig angekommen. Am Donnerstag (16 Uhr) reist er zum Testspiel gegen die Wolfsburger Profis - und hat die nächste Gelegenheit, sich ins Rampenlicht zu spielen.

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Im Sommer war Daniel Hanslik nach zwei Jahren vom VfL Wolfsburg II zu Zweitligist Holstein Kiel gewechselt, um dort den nächsten Schritt seiner noch jungen Karriere zu gehen. Doch bei seinem neuen Klub ist der Torschützenkönig der vergangenen Fußball-Regionalliga-Saison noch nicht wirklich angekommen. Am Donnerstag (16 Uhr) bietet sich dem 23-Jährigen beim Testspiel bei den Wolfsburger Profis die nächste Gelegenheit, sich ins Rampenlicht zu spielen – neuer Schwung an alter Wirkungsstätte?

"Hätte mir natürlich etwas mehr Einsatzzeit von meinem Wechsel gewünscht"

„Mir geht’s gesundheitlich gut“, sagt der Stürmer, „aber ich hätte mir natürlich etwas mehr Einsatzzeit von meinem Wechsel gewünscht.“ In der U23 war er neben Blaz Kramer (ging zum FC Zürich) im Angriff gesetzt, er ließ Tore sprechen. 19 Treffer hatte Hanslik in der vergangenen Spielzeit in 29 Partien erzielt, hinzu kamen drei weitere Erfolgserlebnisse in der Aufstiegsrelegation zur 3. Liga gegen den FC Bayern München II (Hinspiel 3:1, Rückspiel 1:4).

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In Kiel läuft es noch nicht nach Plan

In Kiel läuft es für ihn aber noch nicht nach Plan. Im DFB-Pokal beim FSV Salmrohr (6:0) durfte er eine halbe Stunde ran. Ein Zweitliga-Einsatz kam hinzu, beim 1:1 gegen Erzgebirge Aue spielte er 82 Minuten lang. „Ich habe für mein Empfinden eine ganz gute Vorbereitung gespielt, kam dann aber nicht so viel ans Spielen wie erhofft“, bedauert Hanslik. „Gegen Aue habe ich meiner Meinung nach ein gutes Spiel gemacht.“ Leicht ist es für den Torjäger nicht, dreimal stand er nicht mal im Kader. „Wir haben viel Qualität in der Mannschaft, da ist es für mich nicht so einfach. Du musst die Situation so annehmen und versuchen, dich weiter anzubieten“, so der Ex-VfLer.

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Dominik Reimann steht bei Holstein Kiel erstmals in dieser Saison von Beginn an zwischen den Pfosten. Zur Galerie
Dominik Reimann steht bei Holstein Kiel erstmals in dieser Saison von Beginn an zwischen den Pfosten. ©
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Umstrukturierung im Verein als neue Chance für Hanslik?

Vielleicht kann Hanslik jetzt von der Umstrukturierung im Verein profitieren. Sportchef Fabian Wohlgemuth, ehemaliger Nachwuchsleiter des VfL, musste gehen, für ihn übernahm Uwe Stöver. An der Seitenlinie hatte es bereits Mitte September einen Wechsel gegeben, Coach André Schubert wurde entlassen, Co-Trainer Ole Werner folgte. „So etwas erlebe ich zum ersten Mal im Profigeschäft“, sagt Hanslik und bedauert: „Ich sehe so etwas eher auf der menschlichen Ebene, da kommt schon Mitgefühl auf.“

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"Freue mich sehr auf die Jungs"

Jetzt freut sich Hanslik erst mal auf das Wiedersehen mit den alten Kollegen. „Ich war positiv überrascht, als ich von der Partie erfahren habe. Ich freue mich sehr auf die Jungs“, sagt der Angreifer, der den meisten Kontakt zu VfLer Julian Justvan hat. „Wir hören uns fast täglich.“ Da am Freitag in Kiel noch mal Training ist, fährt er mit dem Team anschließend zurück – kommt dann aber zurück nach Wolfsburg, um das Spiel der Zweiten gegen den FC St. Pauli II live im AOK-Stadion zu verfolgen.

Hanslik weiß, dass der Test gegen die Wolfsburger Profis alles andere als leicht wird. „Der VfL ist ein starker Gegner, der defensiv gut steht und über große individuelle Qualität verfügt“, sagt der Stürmer. „Man sieht, da formt sich etwas. Die Mannschaft gewinnt jetzt auch die engen Spiele.“ Eine Besonderheit für den Ex-Wolfsburger: Die Partie steigt auf dem A-Trainingsplatz vor der VW-Arena. „Da habe ich mein erstes Testspiel für die Profis gegen Paderborn bestritten.“

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