15. Januar 2021 / 10:31 Uhr

Schwierige Aufgabe für die Grizzlys: Torfabrik Iserlohn ist zu Gast in Wolfsburg

Schwierige Aufgabe für die Grizzlys: Torfabrik Iserlohn ist zu Gast in Wolfsburg

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Bekommen es mit den Iserlohn Roosters (in Weiß) zu tun: Die Grizzlys Wolfsburg.
Bekommen es mit den Iserlohn Roosters (in Weiß) zu tun: Die Grizzlys Wolfsburg. © Boris Baschin
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Kaum Zeit zum Durchatmen: Nach nur einem Tag Pause empfangen die Grizzlys Wolfsburg am Freitag (18.30 Uhr) die Iserlohn Roosters zum nächsten Heimspiel.

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Für die Grizzlys Wolfsburg geht es nur zwei Tage nach der 1:2-Overtime-Niederlage gegen die Düsseldorfer EG mit einem Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters weiter: Es kommt ein Topteam der Nord-Gruppe, das zudem eine Torfabrik ist.

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Satte 30 Treffer konnten die Roosters in bislang sieben Spielen erzielen, zehn mehr als die Grizzlys. Mittendrin: Der Ex-Wolfsburger Brent Aubin, der für seinen neuen Arbeitgeber bereits acht Scorerpunkte verbuchen konnte - ein ordentlicher Schnitt, mehr als jeder Wolfsburger, aber im Vergleich zu Casey Bailey, Joseph Whitney und Alexandre Grenier gar nicht so viel: Das Trio machte bislang im Schnitt zwei Punkte pro Partie, steht mit je 14 Zählern weit oben in der Bestenliste der Liga.

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Die jüngsten Ergebnisse erklären, woher diese Zahlen kommen: Schon im letzten Duell mit den Grizzlys knipste Iserlohn fünfmal, seitdem in nur zwei Partien weniger - bei der Niederlage bei den Fischtown Pinguins waren es zwei Tore (2:5), beim Erfolg bei den Kölner Haien im Penalty-Schießen vier (4:3).

Ähnlich wie Wolfsburgs letzter Gegner Düsseldorf verfügen die Roosters dabei aber nicht über die sattelfesteste Abwehr, 26 Gegentreffer musste das Team von Coach Jason O'Leary bereits hinnehmen. In Überzahl zählt Iserlohn mit 31,43 Prozent Powerplay-Quote zu den Topteams der Liga, in Unterzahl (79,55 Prozent) ist allerdings Luft nach oben. Und: Im ersten Drittel gelangen Iserlohn erst vier Tore - die Roosters treffen mit zunehmender Spieldauer aber immer häufiger. Ein verhaltener Iserlohner Start bedeutet also nicht unbedingt Sicherheit für den Gegner.