30. Dezember 2019 / 10:59 Uhr

Scorpions wollen Wiedergutmachung - Indians beim Herner EV gefordert

Scorpions wollen Wiedergutmachung - Indians beim Herner EV gefordert

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Scorpions-Keeper Enrico Salvarani ist geschlagen.
Scorpions-Keeper Enrico Salvarani ist geschlagen. © Florian Petrow
Anzeige

Nach der bitteren Niederlage gegen den Tabellenletzten Krefeld steht die Partie gegen die Moskitos Essen (Montag, 20 Uhr) für die Hannover Scorpions ganz unter dem Motto "Wiedergutmachung". Auch die Indians müssen am vorletzten Tag des Jahres nochmal ran und gastieren ebenfalls um 20 Uhr beim Herner EV.

Anzeige

Vorletzter Tag im Jahr, letztes Spiel in 2019: Die Hannover Indians und die Hannover Scorpions sind am Montag noch einmal in der Eishockey-Oberliga im Einsatz. Die Indians treten beim Herner EV an, die Scorpions empfangen die Moskitos Essen (beide 20 Uhr).

Scorpions wollen Wiedergutmachung

Für die Scorpions steht die Begegnung unter dem Motto „Wiedergutmachung“. Denn am Sonnabend blamierte sich der Anwärter auf den Play-off-Heimvorteil und verlor beim Tabellenletzten Krefelder EV mit 4:5 (1:2, 1:1, 2:2). Patrick Demetz (13.), Jeremiah Luedtke (17.), Matyas Kovacs (39.), Tom-Eric Bappert (43.) und Matteo Stöhr (54.) trafen für Krefeld. Julian Airich (12.), Mario Trabucco (21.), Björn Bombis (42.) und Robin Marek (44.) sorgten für die Scorpions-Tore. Die Scorpions verpassten wegen der peinlichen Pleite den Sprung auf den vierten Platz. Abhängig vom Ergebnis des Parellelspiels Leipzig gegen Halle ist aber nach der bisherigen Achterbahn-Saison weiterhin Rang vier und damit das Erreichen des selbst gesteckten Ziels möglich.

Hannover Scorpions: Das ist der Spielplan der Saison 2019/20

Freitag, 28. Februar (20 Uhr): Herner EV - Hannover Scorpions Zur Galerie
Freitag, 28. Februar (20 Uhr): Herner EV - Hannover Scorpions ©

Indians im Aufwind

Bei den Indians zeigt die Tendenz klar nach oben – auch wenn sie noch „nur“ auf dem siebten Platz liegen. Am Sonnabend bezwangen Hannovers Indianer die Rostock Piranhas mit 4:2 (1:0, 1:2, 2:0), was zehn Punkte aus den vergangenen vier Partien bedeutet und mittlerweile Tuchfühlung zu den direkten Play-off-Rängen bringt. 4518 Zuschauer sahen im Eisstadion am Pferdeturm die Partie – Rekordbesuch in dieser Saison, es waren sogar mehr als in den Derbys gegen die Scorpions.

Mehr Eishockey

Roman Pfennings (5.) traf zum 1:0. Im Mitteldrittel gelang den Rostockern durch zwei Tore von Nedeljko Lukacevic (24., 33.) zwar die kurzzeitige Wende. Doch als Chad Niddery von der Strafbank zurückkam, egalisierte er zum 2:2 (36.), und in Überzahl markierte Thore Weyrauch das längst überfällige 3:2 (47.). Mit einem Schuss ins leere Tor, Piranhas-Keeper Jakub Urbisch hatte seinen Kasten zugunsten eines sechsten Feldspielers verlassen, sorgte Branislav Pohanka (60.) für die Entscheidung.

Bilder vom Eishockey-Spiel der Oberliga Nord zwischen EC Hannover Indians und Rostock Piranhas

Arnoldas Bosas (rechts) von den Indians attackiert seinen Rostocker Gegenspieler. Zur Galerie
Arnoldas Bosas (rechts) von den Indians attackiert seinen Rostocker Gegenspieler. ©

Pape und Bovenschen wieder dabei

„Wir haben verdient gewonnen. Im ersten Drittel hätten wir mehr Tore schießen können, im zweiten Abschnitt haben Fehler von uns zu den Gegentoren geführt. Im letzten Drittel waren wir wieder klar besser und haben richtig geackert“, sagte Indians-Trainer Lenny Soccio, der in Herne wieder auf die gegen Rostock gesperrten Thomas Pape und Nick Bovenschen zurückgreifen kann.

Sorgen gibt es dagegen um Michael Burns, der nach dem Spiel ins Krankenhaus musste, weil er über Schmerzen klagte und schlecht Luft bekam. Weiterhin mit von der Partie dürfte Aaron Beally sein, der bislang einen Probevertrag besaß. „Er hat gezeigt, dass er eine Verstärkung ist. Wir wollen ihn gern behalten“, sagt Soccio.