05. November 2019 / 08:31 Uhr

Sebastian Hendel mit Sieg beim 69. Windberg-Cross

Sebastian Hendel mit Sieg beim 69. Windberg-Cross

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Rund um den Windberg tummelten sich die Crossläufer.
Rund um den Windberg tummelten sich die Crossläufer. © Steffen Manig
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Selbst ein gehöriger Jetlag konnte Topläufer Sebastian Hendel in Freital nicht stoppen. Auch Julia Klein konnte ihrer Favoritenrolle gerecht werden.

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Freital. Milde Temperaturen und trockenes Geläuf haben für angenehme Bedingungen beim zum 69. Mal ausgetragenen Windberglauf gesorgt. Insgesamt 447 Läuferinnen und Läufer passierten die Ziellinie – dass die 500er Marke in diesem Jahr nicht fiel, mag am verlängerten Wochenende gelegen haben und auch daran, dass sich einige Sportler nach dem eine Woche zuvor durchgeführten Dresden-Marathon eine Pause gönnten.

Dennoch gab es hohes läuferisches Niveau zu erleben, vor allem demonstriert durch Sebastian Hendel von der LG Vogtland. Dass der deutsche 10 000-m-Vizemeister in Freital an der Startlinie stand, ist nicht selbstverständlich: Er war erst am Freitag aus dem Höhen-Trainingslager im kalifornischen Big Bear Lake zurückgekehrt, so dass ihm harte Trainingswochen, eine lange Reise und die Zeitumstellung in den Beinen steckten. Trotzdem hielt er die Konkurrenz stets auf 30, 40 Meter Abstand und fuhr seinen dritten Windberglauf-Sieg in Folge ein.

Zeit weniger glanzvoll

Dass die Zeit mit 27:19 min über die anspruchsvolle, reichlich 8 km lange Strecke weniger glanzvoll war als im Vorjahr (25:59 min), ist angesichts der Begleitumstände nachvollziehbar. Rang zwei mit 27:31 min sicherte sich etwas überraschend Christoph Rodewohl vom Citylaufverein Dresden. Clubkamerad Marc Schulze, der nach seinem vierten Platz bei der Deutschen Berglauf-Meisterschaft im September eine Erholungspause eingelegt hatte, kam nach 27:52 min als Dritter ins Ziel.

Bei den Damen wurde nach dem verletzungsbedingen Verzicht von Vorjahres-Gewinnerin Ina Zscherper eine neue Siegerin gesucht. Auf der ersten von drei zurückzulegenden 2-km-Runden machte Anna Kristin Fischer vom SC DHfK Leipzig die Pace. In Runde zwei übernahm Vereinskollegin Julia Klein in Führung, die sie bis zum Ziel noch deutlich ausbauen konnte. Die Deutsche 1 500-m-Juniorenmeisterin des Vorjahres siegte in 23:41 min, auf den Plätzen folgten Fischer in 24:33 min und Nathalie König, Neuzugang beim Citylaufverein Dresden, in 25:04 min. Julia Klein hatte gewissermaßen als Aufgalopp schon die reichlich 3 km lange Kurzstrecke gewonnen.

Die beste Nachwuchsleistung ging auf das Konto eines Dresdner Talents: Felix Friedrich vom Dresdner SC lief über 3 km der männlichen Jugend U18 einen Vorsprung von 56 sec auf Platz zwei heraus und blieb mit seiner Zeit von 10:02 min nur 12 sec über dem Uralt-Streckenrekord aus dem Jahr 2005.

Carsten Ender

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