04. November 2021 / 19:04 Uhr

Sebastian Kehl bestätigt: BVB prüft Einspruch gegen Hummels-Platzverweis

Sebastian Kehl bestätigt: BVB prüft Einspruch gegen Hummels-Platzverweis

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nach dem Platzverweis von Mats Hummels prüft der BVB einen Einspruch.
Nach dem Platzverweis von Mats Hummels prüft der BVB einen Einspruch. © IMAGO/Sven Simon
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Die Rote Karte gegen BVB-Abwehrchef Mats Hummels im Champions-League-Spiel gegen Ajax Amsterdam erhitzt weiter die Gemüter. Borussia Dortmund prüft einen Einspruch. Das bestätigte Lizenzspielerchef Sebastian Kehl am Donnerstag.

Borussia Dortmund will den Platzverweis für Mats Hummels im Champions-League-Spiel gegen Ajax Amsterdam nicht hinnehmen und prüft einen Einspruch. "Der Schiedsrichter, das muss man deutlich so sagen, hat den Verlauf maßgeblich beeinflusst. Wir prüfen die rechtliche Lage, weil es sich aus unserer Sicht um eine klare Fehlentscheidung handelt", sagte BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl, der nach dieser Saison Nachfolger von Sportdirektor Michael Zorc wird, am Donnerstag den Ruhr Nachrichten.

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Referee Michael Oliver hatte Abwehrchef Hummels am Mittwochabend bei der 1:3-Niederlage in der 29. Minute nach einer Grätsche gegen Antony die Rote Karte gezeigt. Die Szene beim Spielstand von 0:0 wurde vom Video-Schiedsrichter zwar überprüft, Oliver schaute sich die Bilder trotz Rücksprache aber nicht selbst an und revidierte seine Entscheidung nicht. Dortmund musste über eine Stunde in Unterzahl spielen und verlor durch Gegentore in der Schlussphase erneut gegen Amsterdam.

Schon unmittelbar nach dem Spiel hatte sich Hummels über die Rote Karte aufgeregt: "Ich bin direkt auf dem Platz geblieben. Als er bei der Roten Karte geblieben ist, war ich ungläubig. Das war eine absurde Fehlentscheidung", schimpfte der Nationalspieler bei DAZN. Hummels ärgerte sich dabei auch über seinen Gegenspieler Antony. "Die Schauspielerei meines Gegenspielers sollte man nicht außer Acht lassen. Das ist grob unsportlich. Er kommt zu mir und sagt selbst, dass es keine Rote Karte war. Das ist eine Farce, das ist lächerlich. Er ist ein super Fußballer, jetzt muss er noch lernen, Sportler zu werden", sagte der Weltmeister von 2014, dem aufgrund des Platzverweises eine Sperre für die letzten beiden Gruppenspiele droht.