14. Februar 2021 / 17:27 Uhr

Sebastian Kehl reagiert nach erneutem BVB-Rückschlag gegen Hoffenheim: "Sind absolut nicht verzweifelt"

Sebastian Kehl reagiert nach erneutem BVB-Rückschlag gegen Hoffenheim: "Sind absolut nicht verzweifelt"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Borussia Dortmunds Lizenzspielerchef Sebastian Kehl bemüht sich, trotz des enttäuschenden 2:2 gegen die TSG Hoffenheim Zuversicht auszustrahlen.
Borussia Dortmunds Lizenzspielerchef Sebastian Kehl bemüht sich, trotz des enttäuschenden 2:2 gegen die TSG Hoffenheim Zuversicht auszustrahlen. © IMAGO/Revierfoto/Guido Kirchner (Montage)
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Borussia Dortmund erlitt mit dem 2:2 gegen die TSG Hoffenheim am Samstag den nächsten Rückschlag. Dennoch bemüht sich BVB-Lizenzspielerleiter Sebastian Kehl um Zuversicht und bekräftigte in der "WAZ": "Wir sind absolut nicht verzweifelt!"

Nach dem neuerlichen Rückschlag für Borussia Dortmund mit dem 2:2-Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim bemüht sich Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung beim BVB, dennoch, Zuversicht auszustrahlen. "Wir sind absolut nicht verzweifelt! Trotzdem kennen wir die Situation in der Liga. Wir müssen unbedingt Spiele gewinnen, um unsere Ziele noch zu erreichen", sagte Kehl am Sonntag der WAZ. Gleichwohl sei die Borussia enttäuscht über das Ergebnis gegen die Kraichgauer. "Wir haben viele Gespräche in der letzten Woche geführt, uns sehr viel vorgenommen. Aber am Ende müssen wir die Dinge am Samstag auch umsetzen", ergänzte Kehl.

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Enttäuscht sind zunehmend auch die Dortmunder Fans - nicht nur über in dieser Saison oftmals mäßigen Leistungen ihres Teams, sondern auch darüber, dass die angepeilte erneute Qualifikation für die Champions League mehr denn je in Gefahr ist. "Es ist doch total nachvollziehbar, dass die Fans enttäuscht sind. Wir sind ein großer, emotionaler Klub", sagte Kehl dazu, und verwies auf die vielen Höhen und Tiefen, die man bereits zusammen erlebt habe." Er nehme jedoch auch viel Zuspruch und den Glauben bei den Anhängern wahr, "dass wir das gemeinsam schaffen."

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An diesem Mittwoch (21 Uhr) steht für den BVB das Achtelfinal-Hinspiel in der Königsklasse beim FC Sevilla auf dem Programm (Kehl: "Ein harter Brocken"), drei Tage später kommt es in der Bundesliga beim FC Schalke 04 zum prestigeträchtigen Revierderby. Bei einem der beiden westfälischen Großklubs könnte sich die Krise in dieser Partie noch einmal verschärfen: entweder bei den Schwarz-Gelben, denen Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann am Samstag eine Diskussion über den erst im Dezember bis Saisonende inthronisierten Trainer Edin Terzic empfohlen hatte. Oder die des Tabellenletzten S04, der im Falle einer Niederlage gegen den Erzrivalen seine Fans weiter gegen sich aufbringen und den Klassenerhalt weiter aus den Augen verlieren würde.