13. Januar 2021 / 09:28 Uhr

Sebastian Stoyke hält es für essenziell, dass die Handball Weltmeisterschaft stattfindet

Sebastian Stoyke hält es für essenziell, dass die Handball Weltmeisterschaft stattfindet

Daniel Kultau
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Sebastian Stoyke
Sebastian Stoyke © Daniel Kultau
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Heute startet die Handball Weltmeisterschaft in Ägypten. Wir haben uns die Schaumburger Handball-Prominenz rausgepickt und sie gefragt, was sie von dem Turnier hält und wie sie trotz vieler Absagen die Chancen der deutschen Nationalmannschaft einschätzt.

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Auch wenn die Begegnung zwischen Ägypten und Chile kein Handball-Klassiker ist, startet mit dieser Paarung heute Abend um 18 Uhr die Weltmeisterschaft 2021 - ohne Zuschauer in den Hallen. Die Austragung sorgt zumindest mal für Diskussionsstoff. Ist es sinnvoll die WM trotz der Corona-Pandemie auszutragen?

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Auf diese Frage gibt es viele Meinungen. Auch in der deutschen Mannschaft, die am Freitag um 18 Uhr gegen Uruguay in das Turnier starten wird. Die Nationalspieler Hendrik Pekeler, Patrick Wiencek, Finn Lemke und Steffen Weinhold hatten aufgrund der Pandemie auf die Teilnahme verzichtet. Die Teams sollen sich lediglich in einer sogenannten „Bubble“ aufhalten. Quasi einem Sytstem, aus dem niemand rein oder raus kommt, damit das Turnier coronafrei bleibt. Ob das klappt, bleibt abzuwarten - erst gestern meldete das Team der USA 18 positive Tests. Der Sportbuzzer Schaumburg hat sich bei der Schaumburger Handball-Prominenz erkundigt, wie sie über die WM denkt und welche Chancen sie dem Deutschen Team ausrechnet.

Sebastian Stoyke (Er ist bei der HSG Schaumburg Nord als Jugendwart für den Nachwuchs zuständig und hat ein wachsames Auge über die FSJler): „Die WM Austragung halte ich für essenziell, um den Handball für die Zuschauer weiterhin präsent zu halten. So können, wenn ich mal bei uns im Breitensport bleibe, die Kinder aber auch Erwachsenen, die ihrem Lieblingssport zurzeit nicht nachgehen können, diesen wenigstens im Fernsehen verfolgen. Ich möchte mir aber überhaupt nicht anmaßen, diese höchst individuellen Entscheidungen rund um die Absagen zu bewerten, denn ich kann beide Seiten verstehen. Der Mannschaft traue ich das Viertelfinale zu. Alles weitere ist ein toller Bonus und kann helfen die Handball-Euphorie in diesen schwierigen Zeiten für den Mannschaftssport zu schüren.“