13. Mai 2019 / 12:14 Uhr

Klimmek-Brüder setzen NTSV Strand 08 matt

Klimmek-Brüder setzen NTSV Strand 08 matt

Reinhard Gusner
Kieler Nachrichten
Der Bordesholmer Sebastian Klimmek bejubelt sein Siegtor, während sein Teamkollege Malte Lucht (hinten) zur Gratulation kommt.
Der Bordesholmer Sebastian Klimmek bejubelt sein Siegtor, während sein Teamkollege Malte Lucht (hinten) zur Gratulation kommt. © Reinhard Gusner
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Sebastian Klimmek verwandelte nach Vorlage seines Bruders Benedict Klimmek den 1:0-Siegtreffer gegen den NTSV Strand 08 und ließ den TSV Bordesholm über drei Punkte jubeln. Auch der VfR Neumünster konnte sich trotz bereits feststehendem Abstieg über einen Heimsieg gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm freuen.

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Was für ein Debakel! Inter Türkspor Kiel kassierte im letzten Heimspiel der Saison gegen den SV Todesfelde eine deftige 2:9-Klatsche. Besser machten es der TSV Bordesholm (1:0 gegen Strand 08), der VfR Neumünster (3:1 gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm) und Eutin 08 (2:1 gegen den TSV Lägerdorf), die allesamt ihre Heimspiele gewannen. Derweil konnte der PSV Neumünster beim VfB Lübeck II mit dem 1:1 immerhin noch einen Punkt entführen.

TSV Bordesholm – NTSV Strand 08 1:0

Von Beginn an entwickelte sich ein flottes Spiel, in dem es schon früh erste Torchancen gab. Benedict Klimmek knallte aus 22 Metern einen Freistoß ans Lattenkreuz (5.). Der Bordesholmer Jasper Bandholt konnte freistehend seine Chance nicht verwerten (7.), und im Gegenzug scheiterte Marcel-Sven Meier am Bordesholmer Keeper Thorsten Schütt (8.). Im offenen ersten Durchgang wurden dann noch weitere Tormöglichkeiten versiebt. Ab Wiederanpfiff drückte der Oberliga-Meister auf das Bordesholmer Gehäuse, bekam dort seine Chancen aber nicht untergebracht. In ihrer wieder besseren Schlussviertelstunde taten die Platzherren es ihren Gästen gleich und bekamen das Runde nicht ins Eckige. Mit einer Ausnahme: Nach einem Zuspiel seines Bruders Benedict tunnelte Sebastian Klimmek den Strander Keepers Denis Klassen zum Siegtor (82.) . Die Klimmek-Brüder sowie Pascal Entinger wurden vor dem Spiel vom Bordesholmer Vorsitzenden Gerhard Settgast verabschiedet. „Für uns eine unglückliche Niederlage, die trotz unzähliger Chancen in der zweiten Halbzeit wohl der fehlenden Anspannung geschuldet war“, lautete das Fazit von S08-Coach Frank Salomon. „Eine gute erste Hälfte“, attestierte der Bordesholmer Coach Björn Sörensen seiner Elf und lobte nach dem schwächeren Start in Halbzeit zwei: „Da haben wir uns hochgefahren, um doch noch zu siegen.“

Klickt euch durch die Fotos zur Oberligapartie zwischen dem TSV Bordesholm und dem NTSV Strand 08:

Vor dem letzten Heimspiel gegen den feststehenden Meister der Fußball-Oberliga NTSV Strand 08 verabschiedete der Bordesholmer Vorsitzende Gerhard Settgast (2. v. re.) die Spieler Benedict und Sebastian Klimmek sowie Pascal Entinger (v. li.), während Patrick Dahmen an der Teilnahme verhindert war. Zur Galerie
Vor dem letzten Heimspiel gegen den feststehenden Meister der Fußball-Oberliga NTSV Strand 08 verabschiedete der Bordesholmer Vorsitzende Gerhard Settgast (2. v. re.) die Spieler Benedict und Sebastian Klimmek sowie Pascal Entinger (v. li.), während Patrick Dahmen an der Teilnahme verhindert war. ©
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VfR Neumünster – SV Frisia 03 Risum-Lindholm 3:1

Trotz des bereits besiegelten Abstieges blühen die Veilchen im Saisonendspurt nochmals auf. Auf den 3:2-Auswärtssieg bei Inter Türkspor ließ der VfR einen 3:1-Heimsieg gegen den SV Frisia 03 im letzten Oberligaheimspiel folgen. Nach acht Minuten durften die 190 getreuen VfR-Fans jubeln, als Sabri Nasri eine Hereingabe von Idris Alioua zum 1:0 unhaltbar einnetzte. Zehn Minuten später hätte Nasri nachlegen können, verpasste aber die Flanke von Tarik Alioua. Die Gastgeber blieben am Drücker. Fiete Blunck (32.) und Tarik Alioua mit einem Sonntagsschuss (38.) erhöhten zum Ende einer starken Halbzeit auf 3:0. „Endlich haben wir mal Tore gemacht und dennoch haben wir noch viel zu viel liegengelassen“, haderte VfR-Coach Jörg Zenker. Nach dem Seitenwechsel wurden auch die Nordfriesen aktiver, verkürzten prompt durch einen Kopfball von Felix Stüwe auf 1:3 (50.), doch mehr sprang nicht mehr heraus.

(von Jan-Phillip Wottge)

Das sind die besten Torjäger in Schleswig-Holstein (Oberliga, Landesliga und Verbandsliga). Stand: 27. Mai 2019.

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39 Tore ©

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