20. Dezember 2020 / 16:20 Uhr

Sebastian Vettel erklärt: So half mir Lewis Hamilton in der Krise - Ferrari-Mission "gescheitert"

Sebastian Vettel erklärt: So half mir Lewis Hamilton in der Krise - Ferrari-Mission "gescheitert"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Vettel und Lewis Hamilton mögen Konkurrenten auf der Rennstrecke sein - abseits des Asphalts verstehen sich beide jedoch blendend.
Sebastian Vettel und Lewis Hamilton mögen Konkurrenten auf der Rennstrecke sein - abseits des Asphalts verstehen sich beide jedoch blendend. © imago images/Motorsport Images
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Auf der Strecke sind sie Rivalen - Privat schätzen sich Sebastian Vettel und Lewis Hamilton. Im Interview mit dem "Blick" hat der kommende Aston-Martin-Pilot Vettel erklärt, wie ihn Hamilton zum Weitermachen bewegte und wie er mit Mick Schumacher umgehen will.

Weltmeister Lewis Hamilton hat Dauerrivale Sebastian Vettel in einer besonders schwierigen Phase zur Fortsetzung seiner Formel-1-Karriere geraten. "Gerade nach den schlechten Nachrichten im Frühjahr hat mich Lewis angerufen. Wir führten dann noch einige Gespräche oder schrieben uns. Er hat mich immer aufgemuntert und zum Weitermachen motiviert", sagte der viermalige Champion Vettel in einem am Sonntag veröffentlichen Interview des Schweizer Blick.

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Dem 33 Jahre alten Vettel war schon im Frühling mitgeteilt worden, dass sein Vertrag bei Ferrari am Jahresende nicht verlängert wird. Der Heppenheimer hatte auch intensiver an einen frühzeitigen Rücktritt gedacht. "Es gibt im Leben auch viele andere und vor allem wichtigere Dinge als unseren Sport", sagte Vettel: "Trotzdem bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass noch etwas in mir schlummert. Und so kamen dann eben die Kontakte zum neuen Team von Aston Martin."

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Vettel: Bin immer für Mick Schumacher da

Nach sechs Jahren bei der Scuderia fährt der Hesse ab 2021 für den Rennstall des englischen Autobauers. Vettel hatte die gerade zu Ende gegangene Saison als 13. so schlecht beendet wie nie zuvor in seiner Laufbahn. "Ja, wir sind gescheitert. Das ist am Ende des Tages leider die Bilanz", sagte Vettel zu Beginn der Winterpause: "Es gibt für die missglückte Mission natürlich mehr als nur einen Grund. Aber man sollte den verpassten Zielen nie lange nachweinen."

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In der Zukunft freut sich Vettel auch auf Mick Schumacher, der im kommenden Jahr erstmals für Haas in der Formel 1 fährt. "Mick kann jederzeit zu mir kommen. Ich bin für ihn da - wie es einst sein Vater Michael für mich war. Jetzt kann ich etwas zurückgeben", sagte er.