11. Juni 2019 / 12:47 Uhr

Ferrari treibt Einspruch voran: Wird Vettel der Sieg in Kanada doch nicht aberkannt?

Ferrari treibt Einspruch voran: Wird Vettel der Sieg in Kanada doch nicht aberkannt?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ferrari treibt den Einspruch gegen die Fünf-Sekunden-Strafe voran, die Sebastian Vettel in Montreal für sein Manöver gegen Lewis Hamilton (unten) kassierte.
Ferrari treibt den Einspruch gegen die Fünf-Sekunden-Strafe voran, die Sebastian Vettel in Montreal für sein Manöver gegen Lewis Hamilton (unten) kassierte. © dpa / The Canadian Press / imago images
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Nachdem eine Fünf-Sekunden-Strafe Sebastian Vettel beim Großen Preis von Kanada den Sieg kostete, hält sein Rennstall Ferrari am angekündigten Einspruch gegen das Urteil der Rennkommissare fest.

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Ferrari arbeitet weiter am Veto gegen das umstrittene Urteil der Formel-1-Rennkommissare von Kanada. „Wir treiben den Einspruch voran“, teilte der italienische Formel-1-Rennstall am Dienstag auf Anfrage der dpa mit. Ferrari hat 96 Stunden nach Ablauf des Großen Preises von Kanada am Sonntagabend Zeit, gegen den aberkannten Sieg von Starpilot Sebastian Vettel zu protestieren.

Der viermalige Weltmeister war bei dem Rennen zwar als Erster ins Ziel gekommen. Wegen eines Fahrmanövers gegen Titelverteidiger und Fünffach-Champion Lewis Hamilton im Mercedes war Vettel allerdings mit einer Fünf-Sekunden-Zeitstrafe belegt worden, die ihn in der Endabrechnung hinter Hamilton auf Platz zwei rutschen ließ.

Mehr zum Vettel-Ärger

Ferraris Teamchef Mattia Binotto hatte bereits bekanntgegeben, dass die Scuderia beim Internationalen Automobilverband FIA eine Absichtserklärung für einen offiziellen Einspruch hinterlegt hat. Um die Tatsachenentscheidung erfolgreich anfechten zu können, braucht Ferrari neue Beweise für eine Unschuld Vettels.

Ferrari braucht Beweise für die Unschuld von Vettel

Der gebürtige Heppenheimer war in der 48. Runde mit seinem Ferrari von der Strecke abgekommen und auf dem Kurs in Montréal übers Gras gefahren. Als er wieder zurück auf die Strecke kam, drängte er Hamilton im Mercedes nahe an eine Mauer.

Vettel gab an, keine Kontrolle mehr über sein Auto gehabt zu haben, und provozierte nach dem Rennen sichtlich angefressen einen Eklat. Sein Manöver wurde von den Rennkommissaren als „gefährliche Rückkehr auf die Strecke“ eingestuft. Daher auch die Strafe.

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