09. Juli 2020 / 19:31 Uhr

Sebastian Vettel flirtet mit Red Bull: "Bin wettbewerbsfähig" - F1-Star würde Angebot annehmen

Sebastian Vettel flirtet mit Red Bull: "Bin wettbewerbsfähig" - F1-Star würde Angebot annehmen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Vettel flirtet mit Ex-Arbeitgeber Red Bull.
Sebastian Vettel flirtet mit Ex-Arbeitgeber Red Bull. © Getty Images
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Wohin führt der Weg von Sebastian Vettel? Vor dem zweiten Österreich-Rennen zeigte sich der Ferrari-Pilot, dessen Vertrag Ende der Saison ausläuft, in Flirtlaune. Ein Angebot von Red Bull würde der 33-Jährige annehmen, sein alter Rennstall will ihn aber nicht - und schlägt ihm eine Pause vor.

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Sebastian Vettel war in Flirtlaune. Vor dem zweiten Formel-1-Rennen in Österreich liebäugelte der viermalige Weltmeister mit den nur noch wenigen verbliebenen Cockpit-Optionen für eine Fortsetzung seiner Karriere. Ob er eventuell ein Angebot seines früheren Rennstalls Red Bull annehmen würde? "Wahrscheinlich wäre die Antwort: ja", sagte Vettel am Donnerstag. Was halte er von Racing Point, das ab 2021 als Werksteam Aston Martin vertreten ist? Der Rennstall habe in dieser Saison "einen guten Eindruck hinterlassen", lobte der 33-Jährige bei der Pressekonferenz. Und Renault? Mit den Franzosen habe er zumindest lose gesprochen, räumte Vettel ein. Renault entschied sich dann aber für Altstar Fernando Alonso.

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Vor dem zweiten Akt in der Steiermark war bei Vettel die Frage nach seiner Zukunft die spannendste. Selbst hat er noch keinen Entschluss gefasst - Optionen hat er auch nicht mehr viele für 2021. "Ich denke, es gibt keine Neuigkeiten. Ich weiß noch nicht, was passieren wird", sagte er und schloss auch weiter eine Pause oder ein Karriereende nach seiner Ausmusterung bei Ferrari zum Jahresende nicht aus. In den "nächsten Wochen und Monaten" werde man weiter sehen. „Ich nehme mir die Zeit, die ich brauche.“

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Red Bull will Vettel nicht zurück

Vettel betonte, dass er noch Lust auf die Formel 1 habe. "Es ist kein Geheimnis, dass ich noch wettbewerbsfähig bin", beteuerte er. Auch wenn er beim Formel-1-Neustart nur Zehnter geworden war, durften Vettels Aussagen als Werbung in eigener Sache verstanden werden. "Ich bin daran interessiert, noch mehr zu erreichen, nicht nur dabei zu sein." Da würde ihn auch ein potenzieller Zweikampf bei Red Bull mit Max Verstappen als Stallrivale nicht einschüchtern. "Auf jeden Fall" wäre eine Rückkehr interessant, meinte Vettel.

Da gibt es nur ein Problem: Red Bull will ihn nicht. "Bei uns ist kein Platz für Vettel. Wir sind mit (Alex) Albon besetzt und auch zufrieden mit ihm. Albon ist zur Hälfte Thailänder, und Red Bull gehört zu 51 Prozent Thailändern", stellte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko im Fachmagazin Auto, Motor und Sport klar.

Der Österreicher rät seinem früheren Schützling zu Abstand von der Formel 1. "An Stelle von Sebastian würde ich ein Jahr Auszeit nehmen und mir die Sache von außen anschauen. Vielleicht tut sich in dem Jahr etwas auf, vielleicht hat er dann einen besseren Überblick, vielleicht gefällt ihm aber das Leben mit der Familie so gut, dass er ganz hinschmeißt", sagte Marko weiter.