08. September 2019 / 10:36 Uhr

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto: Sebastian Vettel will weiter Weltmeister werden

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto: Sebastian Vettel will weiter Weltmeister werden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ferrari-Teamchef Mattia Binotto glaubt, dass Sebastian Vettel weiter hoch motiviert ist
Ferrari-Teamchef Mattia Binotto glaubt, dass Sebastian Vettel weiter hoch motiviert ist © imago images/Action Plus/Motorsport Images
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Sebastian Vettel steckt in der Formel 1 in der Krise: Er ist noch ohne Saisonsieg und landete zuletzt immer häufiger hinter Teamkollege Charles Leclerc. Doch Ferrari-Teamchef Mattia Binotto glaubt weiter an den Deutschen und seine Weltmeister-Ambitionen.

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Für Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hat Sebastian Vettel nichts von seinem Ehrgeiz eingebüßt. "Er hat sein Ziel, Weltmeister mit Ferrari zu werden, nicht aus den Augen verloren", sagte der Chef des italienischen Formel-1-Teams in einem Interview der Bild am Sonntag. Man sehe die Motivation des Deutschen zum Beispiel daran, wie akribisch Vettel an sich arbeite, wenn er langsamer als sein Teamkollege Charles Leclerc ist.

Vettels ruhige Reaktion auf Niederlagen und Rückschläge wird öffentlich oft als Lethargie interpretiert. Doch Binotto beteuert, dass man Vettel da missverstehe. "Das hat nichts mit fehlendem Hunger zu tun, sondern ist einfach Reife", sagte Binotto. Vettel habe sich seit seinen frühen Erfolgen weiterentwickelt und seinen jugendlichen Heißsporn abgelegt: "Er hat so viele Jahr in der Formel 1 auf dem Buckel, er geht mit dem Druck jetzt viel gelassener um."

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Zweikampf mit Kollege Leclerc spornt Vettel laut Teamchef an

Zum Grand Prix in Monza am Sonntag reiste Vettel ohne einen Sieg in dieser Saison an. Und im Qualifying landete der 32-Jährige zum wiederholten Mal in dieser Saison hinter seinem jungen Teamkollegen Charles Leclerc, musste sich sogar noch hinter den beiden Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Valtteri Bottas auf Platz vier einreihen.

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Überraschend kommt die derzeitige Formstärke von Leclerc für Binotto übrigens nicht: "Wir wussten, wie stark er sein kann. Er war gut in der Formel 3, gut in der Formel 2 und letztes Jahr bei Alfa Romeo. Wir haben erwartet, dass er schnell sein würde." Für Vettel sei Leclercs derzeitige Stärke kein Problem, der viermalige Weltmeister ziehe daraus vielmehr Motivation.

Binotto macht Mick Schumacher Hoffnungen auf ein Ferrari-Cockpit

Dürfte Leclerc erst einmal das nächste große Gesicht bei Ferrari sein, macht Binotto den Motorsport-Fans doch auch Hoffnung für eine deutsche Scuderia-Zukunft nach Vettel: Er sieht Mick Schumacher als künftigen Kandidaten für ein Cockpit beim Traditionsrennstall. "Es wird der Moment kommen, in dem er bereit für die Formel 1 ist. Wir haben viel in ihn investiert, weil wir glauben, dass er ein guter Formel-1-Fahrer sein wird."

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