10. Juni 2019 / 07:20 Uhr

Vettel doch Kanada-Sieger? Ferrari legt Protest gegen Fünf-Sekunden-Strafe ein

Vettel doch Kanada-Sieger? Ferrari legt Protest gegen Fünf-Sekunden-Strafe ein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nach seinem Fahrfehler gegen Lewis Hamilton (kleines Foto) erhielt Sebastian Vettel eine Fünf-Sekunden-Strafe - mit der er anschließend alles andere als einverstanden war.
Nach seinem Fahrfehler gegen Lewis Hamilton (kleines Foto) erhielt Sebastian Vettel eine Fünf-Sekunden-Strafe - mit der er anschließend alles andere als einverstanden war. © imago images / Action Plus / Motorsport Images
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Nach der kontroversen Entscheidung der Rennkommissare gegen Ferrari-Pilot Sebastian Vettel kommt die Formel 1 nicht zur Ruhe. Im Anschluss an den Eklat um die Fünf-Sekunden-Strafe, die den Deutschen um den Sieg in Montreal brachte, legte dessen Rennstall in der Nacht Protest ein.

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Ferrari lässt die Situation nach dem kontroversesten Formel-1-Wochenende seit vielen Jahren bewusst eskalieren. Nach der gegen Sebastian Vettel verhängten Fünf-Sekunden-Strafe, die den Ferrari-Piloten um den Rennsieg brachte und Lewis Hamilton den fünften Sieg im siebten Saisonrennen, legte sein italienischer Rennstall in der Nacht formell Protest gegen die Entscheidung der FIA-Rennkommissare ein. Das gab die Formel 1 bekannt. Demnach habe Ferrari nun 96 Stunden Zeit, "um Beweismittel zu sammeln und sich zu entscheiden, ob sie ihre Beschwerde weiterverfolgen wollen".

Was war passiert? Nach einem Fahrfehler beim Rennen in Montreal (Kanada) war Vettel in einer Bergab-Schikane vom Rasen wieder auf die Strecke gefahren und hatte dabei - nach Ansicht der Stewards - seinen Verfolger Lewis Hamilton unfair von einem Überholmanöver abgehalten. Die Entscheidung war auch unter Ex-Fahrern höchst umstritten. "Das ist sehr, sehr peinlich", schrieb etwa Weltmeister Nigel Mansell auf Twitter. "Es macht keinen Spaß mehr, sich dieses Rennen weiter anzuschauen. Zwei Champions fahren großartig und dann endet alles falsch."

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Vettel kritisiert Rennkommissare: "Sie stehlen uns das Rennen"

Nach seiner folgenschweren Zeitstrafe hatte Vettel die Rennkommissare zuvor scharf kritisiert. „Sie stehlen uns das Rennen“, hatte Vettel schon in der Schlussphase des Grand Prix in Montreal über den Boxenfunk geschimpft. Nach dem siebten Saisonlauf sagte der 31-Jährige auf die Frage, ob er sich um den Sieg betrogen fühle: „Ja.“ Ferrari legte Beschwerde gegen die Entscheidung der Rennkommissare ein.

Mehr zum Eklat um Sebastian Vettel

Vettel betonte: „Ich denke, wir haben das Rennen gewonnen. Wir haben die Ziellinie zuerst überquert, auch wenn die Rennkommissare eine andere Sicht haben.“ Hamilton profitierte von der Entscheidung der Stewards und liegt in der WM-Wertung nun schon 62 Punkte vor Vettel.

„Das macht unseren Sport nicht beliebt. Die Menschen wollen uns gegeneinander fahren sehen, und das haben wir gemacht“, meinte Vettel. „Es ist einfach schade, wenn wir diese komischen Entscheidungen haben.“

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