13. Juni 2019 / 21:48 Uhr

Nach Kanada-Strafe für Sebastian Vettel: Ferrari verzichtet auf Einspruch

Nach Kanada-Strafe für Sebastian Vettel: Ferrari verzichtet auf Einspruch

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trotz des Verzichts auf einen Protest kämpft Ferrari weiterhin um den Sieg von Sebastian Vettel beim Kanada-GP.
Trotz des Verzichts auf einen Protest kämpft Ferrari weiterhin um den Sieg von Sebastian Vettel beim Kanada-GP. © imago images / Laci Perenyi
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Anders als nach dem Kanada-Grand-Prix zunächst angekündigt, hat Ferrari nun doch von einem Protest gegen die Fünf-Sekunden-Strafe für Sebastian Vettel abgesehen. Obwohl die Scuderia die Frist verstreichen ließ, gibt der italienische Rennstall nicht auf.

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Ferrari verzichtet nun doch auf einen förmlichen Protest gegen die Fünf-Sekunden-Strafe für Sebastian Vettel beim Großen Preis von Kanada. Das sagte eine Sprecherin des italienischen Formel-1-Rennstalls am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Direkt nach dem Rennen am Sonntag im Montréal hatte Ferrari noch einen Einspruch angekündigt und eine entsprechende Absichtserklärung beim Weltverband FIA hinterlegt.

Die Frist für den Protest lief am Donnerstagabend 96 Stunden nach dem Rennende ab. Vettel war durch die Zeitstrafe auf den zweiten Platz hinter Mercedes-Star und Titelverteidiger Lewis Hamilton gerutscht.

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Vettel-Causa trotz Verzicht noch nicht vom Tisch

Ganz beendet ist die Sache damit aber noch nicht. Ferrari versuche nun, mit neuen Beweisen die Rennkommissare dazu zu bewegen, die Situation neu zu bewerten, erklärte das Team. Diese Möglichkeit ist in Artikel 14.1.1 der sportlichen Regeln festgehalten. Demnach könnte bei Vorlage frischen Materials innerhalb von zwei Wochen eine Neubewertung des Urteils erfolgen.

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Vettel war in der 48. Runde des Rennens in Führung liegend nach einem Fehler mit seinem Ferrari durchs Gras gefahren. Als der 31-Jährige zurück auf die Strecke gekommen war, hatte er Hamilton (34) nahe an eine Mauer gedrängt. Vettel hatte betont, nicht absichtlich so gefahren zu sein. Die Rennkommissare jedoch ahndeten sein Manöver als „gefährliche Rückkehr auf die Strecke“.

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