01. März 2019 / 18:55 Uhr

Sebastian Vettel: "Michael Schumacher fehlt mir - und Mick kann immer zu mir kommen" 

Sebastian Vettel: "Michael Schumacher fehlt mir - und Mick kann immer zu mir kommen" 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Vettel sprach bei Bild über seine besondere Verbindung zu Michael Schumacher (l.) und seine Hoffnungen für dessen Sohn Mick (r.), der seit dieser Saison bei Ferrari unter Vertrag steht.
Sebastian Vettel sprach bei "Bild" über seine besondere Verbindung zu Michael Schumacher (l.) und seine Hoffnungen für dessen Sohn Mick (r.), der seit dieser Saison bei Ferrari unter Vertrag steht. © imago/ZUMA Press/HochZwei/PanoramiC
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Kann Ferrari 2019 endlich wieder Weltmeister werden? Star-Pilot Sebastian Vettel sprach wenige Wochen vor dem ersten Rennen in Melbourne über die anstehende Saison und seine enge Beziehung zur Familie Schumacher.

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Sebastian Vettel geht in die vielleicht wichtigste Saison seiner Karriere - kann der 31-Jährige in seinem fünften Jahr bei Ferrari endlich den ersehnten Weltmeistertitel gewinnen? Bei den Testfahrten der Formel 1 in Barcelona zeigte die Scuderia die beste Performance aller Teams und konnte sogar Mercedes, den uneingeschränkten Dominator der letzten Jahre, in die Schranken weisen. Aber gelingt das auch beim Saisonstart in Melbourne in zwei Wochen?

Vettel strahlt wenige Tage vor dem Beginn der 2019er-Saison große Zuversicht aus. "Für mich wäre es das Ultimative, wenn ich mit Ferrari die WM gewinne", sagte der Heppenheimer in einem Interview der Sport Bild. Seit 2015 steht Vettel bei den Italienern unter Vertrag, mit dem Titel klappte es in dieser Zeit nie. "Man fragt sich höchstens manchmal, warum das alles so lange dauert. Der Trend ist zumindest: Wir waren die vergangenen Jahre deutlich näher dran an Mercedes." Man müsse aber alle sechs Fahrer bei Mercedes, Ferrari und Red Bull mit Blick auf den WM-Titel auf dem Zettel haben. Stark präsentierte sich bei den Testfahrten auch sein neuer Teamkollege Charles Leclerc.

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Vettel: "Wir haben eine Menge Gründe, stolz auf Deutschland zu sein"

Ferrari hat sich in den vergangenen Jahren wieder eine starke deutsche Note zugelegt. Nach dem Abschied von Michael Schumacher 2006 hatte es bis 2015 gedauert, bis mit Vettel wieder ein deutscher Fahrer bei der Scuderia fuhr. Inzwischen ist der Einfluss stärker geworden: Mit Pascal Wehrlein und Schumi-Sohn Mick Schumacher sind zwei der Testfahrer deutsch. "Das macht mich stolz", betonte Vettel. "Denn wir haben eine Menge Gründe, stolz auf unser Land zu sein. Auch was die Ausbildung zum Rennfahrer betrifft. Da hat Deutschland extrem gute Möglichkeiten geschaffen, die besten von allen."

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Auch die Beziehung zur Familie Schumacher ist für Vettel ein Grund, stolz zu sein. Einst war Michael sein Mentor, inzwischen steht dessen Sohn Mick nach seinem EM-Titel in der Formel 3 an der Schwelle zur Königsklasse und bei Ferrari unter Vertrag. Vettel will ihn bei seinem Weg unterstützen - aber es nicht übertreiben: "Die Erwartungshaltung an ihn ist extrem groß. Er braucht sicher keinen, der ihn daran erinnern muss." Mick sei ein "normaler Nachwuchspilot", der sich mit Erfolgen und Leistungen für die Formel 1 empfohlen habe.

Vettel: "Sehe mich bei Mick Schumacher nicht in der Lehrmeisterrolle"

Der große Name Mick Schumachers habe Vor- und Nachteile, betonte Vettel. "Manchmal ist es einfacher, der Sohn von Michael zu sein, manchmal auch nicht. Ich freue mich jedenfalls riesig für ihn und Michael, dass er jetzt schon so weit ist. Ich hoffe bloß, man gibt ihm die Zeit, um in Ruhe den letzten Schritt zu machen." In der Saison 2019 geht der 19-Jährige für Prema in der Formel 2 an den Start.

Vettel sieht sich "nicht in der Lehrmeisterrolle", wie sie Michael Schumacher bei ihm inne hatte, sagte der Weltmeister von 2010, 2011, 2012 und 2013. Vettel: "Der Unterschied: Michael war mein großes Vorbild, er ist es auch heute noch in gewisser Weise. Er fehlt mir." Mick Schumacher habe seine Familie. "Aber er weiß, dass er immer zu mir kommen kann, wenn er Fragen hat."

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