14. Februar 2020 / 13:34 Uhr

Nico Rosberg: Sebastian Vettel kann Charles Leclerc "wegputzen" - Vertragslage "nicht leicht"

Nico Rosberg: Sebastian Vettel kann Charles Leclerc "wegputzen" - Vertragslage "nicht leicht"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ex-Weltmeister Nico Rosberg hat sich zur kommenden Formel-1-Saison und zur Zukunft von Ferrari-Pilot Sebastian Vettel geäußert.
Ex-Weltmeister Nico Rosberg hat sich zur kommenden Formel-1-Saison und zur Zukunft von Ferrari-Pilot Sebastian Vettel geäußert. © 2019 Getty Images
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Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg hat Sebastian Vettel ermutigt, mit breiter Brust in das teaminterne Duell mit Charles Leclerc zu gehen. Allerdings sei Vettels Vertragslage bei Ferrari schwierig.

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Der frühere Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg traut Sebastian Vettel im teaminternen Ferrari-Duell mit Charles Leclerc in dieser Saison die Wende zu. „Sebastian ist sehr selbstanalytisch. Mit etwas Abstand kann er seine Fehler gut analysieren und sich selbst hinterfragen“, sagte Rosberg in einem RTL-Interview. „Er ist super fleißig und ehrgeizig. Das war schon immer seine Stärke. Deswegen traue ich ihm definitiv zu, dass er seinen Teamkollegen Leclerc dieses Jahr vielleicht sogar wegputzen kann.“ 2019 landete der Monegasse in seinem Premieren-Jahr bei Ferrari als Vierter direkt vor Vettel in der WM-Wertung.

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Die Vertragslage bei Ferrari bewertet Rosberg als kompliziert für den viermaligen Weltmeister aus Heppenheim. Während Leclerc bis Ende 2024 bei der Scuderia gebunden ist, endet der Kontrakt des Deutschen nach dieser Saison. Teamchef Mattia Binotto hatte Vettel immerhin als erste Option für das zweite Ferrari-Cockpit ab 2021 bezeichnet.

„Leicht ist das nicht für Sebastian, denn das stärkere Bekenntnis hat Leclerc vom Team bekommen. Aber es gibt auch einen Grund dafür. Das liegt daran, dass Sebastian die letzten Jahre keine optimalen Saisons hatte“, meinte Rosberg, der 2016 Weltmeister wurde und im Anschluss seine Karriere beendete. „Er muss sich das hundertprozentige Vertrauen von seinem Team wieder erarbeiten. Besonders in den ersten Rennen ist es wichtig, dass er gute Leistung abliefert.“

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