22. November 2020 / 20:52 Uhr

Sechs-Punkte-Wochenende für IceFighters Leipzig

Sechs-Punkte-Wochenende für IceFighters Leipzig

Martin Bergau
Leipziger Volkszeitung
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Die IceFighters Leipzig waren über die gesamte Zeit die spielbestimmende Mannschaft. © Christian Modla
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Nach dem Sieg gegen Halle, konnten die IceFighters Leipzig am Sonntag den ersten Heim-Dreier der Saison einfahren. Die Mannschaft von Trainer Sven Gerike gewann mit 5:2 gegen EG Diez-Limburg.

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Leipzig. Mit der optimalen Punktzahl von sechs Zählern klettern die Exa IceFighters Leipzig in das Mittelfeld der Oberliga Nord. Dem 4:0-Derbysieg in Halle ließen die Sachsen am Sonntagabend ein 5:2 (2:1, 1:1, 2:0) über den Aufsteiger EG Diez-Limburg folgen. Den Gästen aus Rheinland-Pfalz schien über das gesamte Match der politische Nackenschlag vom Spiel -und Trainingsverbot in ihrem Bundesland in den Gliedern zu stecken.

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Anders war dieser pomadige Auftritt nach dem Coup in Herne von der Vorwoche nicht zu erklären. Die IceFighters spielten solide und waren über die gesamte Zeit spielbestimmend. Nur eigene Fehler machten die Partie ergebnistechnisch für einige Zeit spannend. Der erste Fehler bedeutete direkt den Rückstand, als Torwart Patrick Glatzel bei einem Klärungsversuch außerhalb seines Tores dem Ex-Leipziger Niklas Hildebrand das 0:1 förmlich auflegte.

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Am Sonntagabend gewannen die IceFighters Leipzig ihr Ligaspiel gegen Diez-Limburg klar mit 5:2. Zur Galerie
Am Sonntagabend gewannen die IceFighters Leipzig ihr Ligaspiel gegen Diez-Limburg klar mit 5:2. ©

Doch auch Diez, die dank Ex-DEL 2-Keeper Jan Guryca noch etwas im Spiel bleiben konnten, luden ihren Gegner teilweise ein. Denn zwar erzwangen die Eiskämpfer mit guten Forechecks den Ausgleich von Alexander Zille (16.) und die Führung von Michal Velecky (18.), aber auch unter gütiger Mithilfe der Limburger Abwehrreihen. „Es ist noch ein bisschen Choas auf dem Eis“, befand der verletzte Ryan Warttig. Im zweiten Durchgang bekam er davon noch mehr zu sehen.

Mittwoch gegen Krefeld

Leipzig blieb zwar deutlich besser, aber das Match verlor an Klasse. Gerade als die Icefighters in Überzahl die Führung hätten ausbauen können, landete Erek Virch den nächsten dicken Bock. Niklas Hildebrand stibitzte ihm die Scheibe weg, lief allein auf Glatzel zu und verwandelte eiskalt zum 2:2. Die mehr als verdiente Führung holte dann Connor Hannon mit einem Fernschuss bei angezeigter Strafe für die Gäste drei Minuten vor der zweiten Pause zurück.

Den pomadigen Auftritt der Raketen bewiesen im Schlussabschnitt drei Szenen: Beim 4:2 von Israel waren die Rockets noch in der Kabine, eine Strafe für zu viele Spieler auf dem Eis und ein schwacher Befreiungsversuch, den Israel mit seinem zweiten Treffer am Tag nach einem tollen Spielzug mit dem 5:2-Endstand bestrafte. Der erste Heimdreier für die Sachsen war somit hoch verdient. Der Nächste könnte bereits am Mittwoch folgen. Da empfangen die Icefighters zum Nachholspiel um 18.30 Uhr das Schlusslicht aus Krefeld.