11. November 2018 / 19:32 Uhr

Seckenhausen-Coach Hofmann: "Wenn wir so weiterspielen, steigen wir ab"

Seckenhausen-Coach Hofmann: "Wenn wir so weiterspielen, steigen wir ab"

Florian Kastens
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sieht schwarz, wenn die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst so weiterspielt: Trainer Dirk Hofmann.
Sieht schwarz, wenn die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst so weiterspielt: Trainer Dirk Hofmann. © Björn Hake
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Bezirksligist kassiert nach schwacher zweiter Hälfte eine 1:3-Niederlage gegen den TuS Lemförde

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Nach der vermeidbaren 1:3 (1:0)-Niederlage beim TuS Lemförde hat Dirk Hofmann, Trainer des Bezirksligisten TSG Seckenhausen-Fahrenhorst, am Ende des Spiels deutliche Worte gefunden: „Nach zehn guten Anfangsminuten haben wir im Prinzip das Fußballspielen eingestellt. In der zweiten Halbzeit haben wir gar nicht mehr stattgefunden und uns absolut nicht bezirksligatauglich erwiesen. Wenn wir so weiterspielen, steigen wir ab."

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Dabei erwischte sein Team den genannten blendenden Start. Schon nach wenigen Spielminuten traf Neuzugang Josaiah Everest Ndedi (reaktiviert nach zweijähriger Pause) in seinem ersten Spiel für die TSG auf Vorarbeit von Philip Kleingärtner zum 0:1 (5.). Vorlagengeber Kleingärtner hatte wenig später gar die Chance auf 2:0 zu erhöhen. TuS-Keeper Dan Zaharia rettete jedoch mit einer Fußabwehr (9.).

Anschließend ließen die Gäste aber vor allem die Grundtugenden vermissen. "Da hat uns Lemförde in Sachen Bereitschaft und Wille vieles vorgelebt", erklärte Dirk Hofmann, der erst kurz vor dem Pausenpfiff noch einmal ein Lebenszeichen seines Teams sah. Josaiah Everest Ndedi probierte es jedoch aus spitzem Winkel selbst, anstatt den freistehenden Finn Werner zu bedienen.

Auch zehn Minuten nach dem Seitenwechsel offenbarten die Gäste altbekannte Schwächen, als sie den Ball in einer klaren Überzahlsituation nicht im Tor unterbrachten. Hinzu gesellten sich in der Folge noch individuelle Fehler im Defensivverhalten, die zu drei Gegentoren führten. Bogdan-Florian Golgot (68.), Edip Gören (72.) und Dominic Becker (88.) trafen innerhalb von zwanzig Minuten für den TuS Lemförde und sicherten ihrem Team den Heimsieg. "Eigentlich wähnte ich uns in den letzten Wochen auf dem richtigen Weg, aber heute waren es mindestens drei Schritte zurück“, ärgerte sich Dirk Hofmann nach der Partie.