08. August 2020 / 07:22 Uhr

"Sehr frustrierend": Deutscher Eishockey-Star Leon Draisaitl früh mit Oilers in NHL-Playoffs gescheitert

"Sehr frustrierend": Deutscher Eishockey-Star Leon Draisaitl früh mit Oilers in NHL-Playoffs gescheitert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leon Draisaitl ist mit den Edmonton Oilers aus den NHL-Playoffs ausgeschieden.
Leon Draisaitl ist mit den Edmonton Oilers aus den NHL-Playoffs ausgeschieden. © The Canadian Press/AP/dpa
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Für Leon Draisaitl sind die Playoffs in der NHL bereits vorbei. Der Deutsche ist mit den Edmonton Oilers bereits in der Qualifikationsrunde gegen die Chicago Blackhawks ausgeschieden.

Eishockey-Star Leon Draisaitl ist mit seinen Edmonton Oilers überraschend schon in der Qualifikationsrunde zu den NHL-Playoffs ausgeschieden. Der Kandidat für die beiden wichtigen Auszeichnungen als MVP und als herausragender Spieler der Hauptrunde verlor mit den Oilers am Freitag Spiel vier gegen die Chicago Blackhawks 2:3 und die Best-of-five-Serie damit 1:3. "Wir haben zu viele kleine Fehler gemacht, die einfach nicht passieren dürfen zu dieser Zeit des Jahres. Wir haben nie zu unserem Spiel gefunden. Das ist offensichtlich sehr frustrierend", sagte Draisaitl.

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Als Fünfter der Western Conference waren die Oilers gegen die auf Rang zwölf stehenden Blackhawks trotz der langen Corona-Pause favorisiert. Mancher Experte sah das Team unter anderem wegen der starken Angreifer um Draisaitl und Connor McDavid sogar mit Chancen auf den Stanley Cup. "Es ist frustrierend. Es ist frustrierend, weil wir mehr erwartet haben", sagte Trainer Dave Tippet.

Draisaitl frustriert: "Definitiv genug Chancen, um in dieses Spiel zurückzukommen"

Die Oilers führten schon nach 45 Sekunden durch ein Tor von Josh Archibald, gerieten aber noch vor dem Ende des ersten Drittels in Rückstand. Nach dem Ausgleich im zweiten Drittel durch Ryan Nugent-Hopkins traf Dominik Kubalik 11:30 Minuten vor dem Ende zur erneuten Chicago-Führung. Edmonton erholte sich von dem 2:3 nicht mehr und konnte auch keines seiner insgesamt fünf Powerplays für einen eigenen Treffer nutzen. "Wir hatten definitiv genug Chancen, um in dieses Spiel zurückzukommen", sagte der 24 Jahre alte Draisaitl.

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Die NHL hatte ihre Hauptrunde wegen der Corona-Krise abgebrochen. Statt der üblichen 16 Mannschaften waren 24 Teams für die erweiterten Playoffs qualifiziert, die in zwei Blasen in Edmonton und Toronto ausgetragen werden. Die besten vier Teams der Western und Eastern Conference sind für die regulären Playoffs qualifiziert. Die anderen Teams müssen sich in der Qualifikationsrunde beweisen. Die Oilers haben das nun überraschend nicht geschafft.